Filmreif feiern die KKG-Schüler ihren Patron

Von: Svenja Pesch
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KKG trifft Hollywood: Das Schulorchester spielte zum Auftakt das Lied „Skyfall“ aus dem letzten James-Bond-Film. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Wenn statt Zepter, Reichsapfel und Krone eine Luftpumpe, ein Fahrradhelm und ein grüner Apfel auf dem Tisch liegen, dann ist die Verbindung dieser Gegenstände nicht direkt offensichtlich. Da bedurfte es am Wochenende einiger Kommentare wissenskundiger Schüler, um das „Bilderrätsel“ aufzulösen. „Alles Gute, Herr Bertram“, hörte man aus allen Ecken.

Bis schließlich besagter Mann selbst auf der Bühne im Audimax der RWTH kam und lachte. Denn der neue Schulleiter des Kaiser-Karls-Gymnasium (KKG), Jürgen Bertram, freute sich sichtlich, dass bei seiner offiziellen Amtseinführung beim diesjährigen Karlsfest die alten Insignien des großen Kaisers nun den persönlichen Vorlieben entsprechend umgewandelt wurden.

Filmmusik und Loriot-Sketche

Als passionierter Radfahrer sind Helm und Luftpumpe genauso wichtig wie ein gutes Immunsystem, zu dessen Stärkung der Apfel dient. Aber nicht nur die vielen Schüler feierten ihren „Habemus Bertram“ beim traditionellen Karlsfest, sondern die gesamte Schulgemeinschaft präsentierte in einem bunten Programm das Repertoire von Aachens ältesten Gymnasium. Unter dem Motto „KKG trifft Hollywood“ zeigten Schüler, Eltern und Lehrer, was das Flair der Schule ausmacht.

Den Auftakt machte das Orchester, das mit dem Lied „Skyfall“ – dem Titelsong des letzten James-Bond-Films – Film-Flair versprühte. Auch die schuleigene Big Band sowie die Schwarzlicht-AG zeigten zu bekannten Musikstücken aus Hollywoodtreifen ihre Choreografien.

Für Lehrerin Susanne Kessler ist das jährliche Karlsfest immer etwas Besonderes: „Die Tradition gibt es schon seit Ewigkeiten und es ist schön, dass sich so viele Menschen der Schule engagieren und ein tolles Programm auf die Beine stellen.“ Ein weiterer Punkt des Nachmittags war die Verleihung der Buchpreise. Mit einer „Oscar“-verdächtigen Laudatio wurden Abiturienten geehrt, die durch ihr Engagement besonders auffielen – sei es durch Auslandsaufenthalte, soziale Kompetenzen oder durch schulische Leistungen. Als Anerkennung erhielten sie Buchpreise, die der ein oder andere Preisträger direkt in Uni-Lesestoff investieren möchte.

Ein Punkt, der vor allem die Schüler freute, war die „Fehlbesetzung“. Da präsentierte die Lehrer-AG Sketche von Loriot, in denen der Mathelehrer auf einmal in völlig neuem Licht mit ungeahnten Talenten abseits von Formeln und Gleichungen erstrahlte.

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