FH-Architekturwettbewerb: Moritz Johnsen gewinnt den 1. Preis

Von: Nina Krüsmann
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Siegerehrung beim FH-Architekturwettbewerb: (v.l.) Eric Dethary (Ankauf), Lisa Schirk (4. Preis), Prof. Ulrich Eckey, Moritz Johnsen (1. Preis), Prof. Horst Fischer, Christina Wicht (3. Preis), Tanja Renzer (2. Preis), Dietmar Röhrig (S-Immo), Thomas Hübner (Gewoge) und Sparkassendirektor Norbert Laufs. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Eine Aufwertung und Ergänzung der denkmalgeschützten, dringend sanierungsbedürftigen Talbotsiedlung an der Jülicher Straße war die Herausforderung für junge Architekten. Die Studierenden der Fachhochschule (FH) Aachen hatten beim 4. Architekturwettbewerb der FH die Aufgabe, zu planen – im industriell geprägten Umfeld mit den im sozialen Wohnungsbau geltenden Flächenvorgaben und einem Anteil von 50 Prozent barrierefreier Wohnungen.

Im dritten Studienjahr sind sie in der Lage, das theoretische Wissen in der Praxis einzusetzen, und erarbeiteten die Entwürfe als Bachelorarbeit zum Abschluss des ersten Studienabschnitts. Die S-Immo hatte Preisgelder von 2500 Euro ausgelobt, deren Verteilung der Jury oblag. Bei der Preisverleihung in der Sparkasse am Elisenbrunnen begrüßte Norbert Laufs, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, die betreuenden Professoren Anne Klasen-Habeney mit dem Lehrgebiet Städtebau und Ulrich Eckey mit dem Lehrgebiet Entwerfen und Wohnbau, die Studierenden, die Jurymitglieder sowie die Geschäftsführung der S-Immo.

„Im zwei Hektar großen Areal der denkmalgeschützten Talbot-Siedlung an der Ecke Jülicher Straße/ Burggrafenstraße mit rückwärtigem Anschluss an die Kleingartenanlage Wiesental und der Wurm im Übergang zur Landschaft befindet sich eine Brache, die aufgrund ihrer Lage eine Alternative für das Wohnen am Stadtrand werden kann“, erklärte Laufs den Ort. Dieser biete die Chance, durch eine Mischung aus aufgewertetem Bestand, neuen Wohnbauten und attraktiven Freiflächen im Stadtteil neue Qualitäten zu schaffen und Nachbarschaften zu fördern.

„Sozialer Wohnungsbau heute bietet bei sparsamen Flächen sowohl Raum für das gemeinschaftliche Leben als auch gute private Wohnqualität, ohne anonym zu sein“, betonte Eckey. Das sollte das Bachelorprojekt modellhaft für diesen Ort entwickeln. Eckey erklärte, dass die Studierenden nicht nur Entwürfe zu einem ästhetischen sozialen Wohnbau entwickeln sollten. Auch in der Quartierentwicklung und der städtebaulichen Verbindung sollen neue Qualitäten eröffnet werden.

Unter den 29 Teilnehmern überzeugte Moritz Johnsen mit einem modernen Entwurf, der sich perfekt zwischen Wurm und Industriegebiet einfügt. Tatjana Reißer erreichte den zweiten Platz, Christina Wichte erhielt den dritten und Lisa Schirk den vierten Preis.

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