Aachen - FH Aachen blickt auf interessante Experimente der „Hellen Köpfe“ zurück

FH Aachen blickt auf interessante Experimente der „Hellen Köpfe“ zurück

Von: Svenja Pesch
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Abschlussveranstaltung an der FH Aachen: Im Multifunktionsraum kamen die „Hellen Köpfe“ – Grundschulkinder der 3. und 4. Klassen – zu verdienten Ehren. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Technik von ihrer spannendsten Seite kennenlernen und hautnah erleben was es heißt, ein Ingenieur oder Forscher zu sein – das konnten zwölf Grundschulkinder der 3. und 4. Klasse in der Veranstaltungsreihe „Helle Köpfe“ der Fachhochschule (FH) Aachen erleben. Von Oktober bis Anfang Februar hatten sie die Möglichkeit, an insgesamt zwölf Workshops teilzunehmen.

Das Projekt, das die Hochschule im Rahmen des Aachener Modells zur Förderung begabter und hochbegabter Kinder mit Unterstützung der Bürgerstiftung der Sparkasse ins Leben gerufen hat, verfolgt das Ziel, den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Region auf unterhaltsame Weise Wissen zu vermitteln. Zudem sollen die Neugierde entfacht und ein erster Einblick in die Welt der Wissenschaft gegeben werden.

Professor Josef Rosenkranz, Prorektor für Studium und Lehre der FH Aachen, betonte bei der Abschlussveranstaltung vor allem den Aspekt der Frühförderung: „Unser Anliegen ist es, die Kinder schon in jungen Jahren für technische Dinge und Vorgänge zu begeistern und sie auf die Möglichkeiten einer späteren Berufslaufbahn auf diesem Sektor aufmerksam zu machen. Deshalb gehen wir gezielt auf Schulen zu und überlegen, wie wir die Kinder begeistern können. Und wenn ich mir so ansehe, was in den Workshops gemacht und probiert wurde, kann ich nur sagen: Hut ab – ihr habt richtig tolle Sachen getan.“

Der neunjährige Linus von der Grundschule Laurensberg war vor allem von dem Workshop „CAD/CAM – von der Idee zum fertigen Produkt“ begeistert, wie er erzählte: „Wir haben mit einem Computerprogramm Sachen entworfen, die nachher in einem 3D-Drucker gedruckt wurden. Wir konnten zwar nicht unsere eigenen Ideen drucken, aber hatten interessante Vorgaben.“

Nicht mit Computern, dafür aber mit Lebensmitteln befasste sich Professor Günter Jakob Lauth in seinem Kurs „Kugelrunde Glibber-Drops aus der Molekularküche“. „Wir konnten unsere eigenen Glibber-Drops herstellen. Dazu haben wir verschiedene Geschmacksrichtungen und Farben gewählt und waren sogar im Labor. Wir haben erfahren, dass die Welt aus unglaublich vielen Elementen besteht“, so der Schüler.

Neben praktischen Experimenten wurden in weiteren kleinen Lehrgängen mathematische Rätsel mit Inhalten aus der Physik kombiniert, oder die kleinen Wissenschaftler erfuhren, wie man eigentlich eine Brücke baut und welche Faktoren dabei berücksichtig werden müssen.

Bei so vielen spannenden Einblicken und Versuchen ist es nicht verwunderlich, dass die Schüler das Ende der Veranstaltungsreihe ein wenig bedauerten. „Mir hat in jedem Workshop etwas gefallen, denn alle waren interessant und wir konnten spannende Experimente machen. Später möchte ich auch mal Ingenieur oder Forscher werden“, resümierte Lasse.

Worte, die Professor Josef Rosenkranz sicher gerne gehört hat und die ihn darin bestärkt haben dürften, motiviert in nächste Runde zu starten.

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