Aachen - Feuerwehren rücken zusammen

Feuerwehren rücken zusammen

Von: Joachim Rubner
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Ausblick: Feben der alten Feuerwache entsteht ein mehrere Millionen Euro teurer Neubau. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Die Verhandlungen waren hart und zäh. Doch jetzt steht fest: Die Hauptleitstelle und Feuerwache der Feuerwehren aus Aachen-Stadt und -Land wird an der Stolberger Straße im Ostviertel liegen. Ein großer Erweiterungsbau muss dafür sorgen, dass alle Anforderungen für die dann große Leitstelle erfüllt werden.

Mit einem fünfgeschossigen Neubau von 16 mal 48 Metern Grundfläche soll dies geschehen. „Die alte Leitstelle, die jetzt noch in Betrieb ist, reicht dann beim besten Willen nicht mehr aus”, sagt Michael Ferber, Chef des städtischen Eigenbetrieb Gebäudemanagement, dessen Mitarbeiter in die ersten Planungen mit der Feuerwehr bereits eingestiegen sind.

Halle abreißen

Nach reiflicher Überlegung ist man zum Schluss gekommen, eine alte Halle, vor der sich auch noch eine ehemalige Tankstelle befindet, im Hof des Gebäudekomplexes an der Stolberger Straße abzureißen und dort das Erweiterungsgebäude zu errichten. Der Funktionalbau wird als sogenannte „Nachrückermaßnahme” für das Konjunkturpaket II angemeldet.

Rund 2500 Quadratmeter Platz soll der Neubau liefern. Das Herzstück, die neue städteregionale Leitstelle, soll mit modernsten Computer- und Funkgeräten ausgerüstet werden. Doch der Neubau soll noch mehr bieten - zum Beispiel Garagen für die Fahrzeuge der Einsatzleitung. Schulungsräume, zwei Konferenzräume und 24 Büros sollen ebenfalls eingerichtet werden.

Dorthin wird dann die gesamte Verwaltung der Feuerwehr, die sich jetzt noch im ersten Stock des bestehenden Gebäudes befindet, verlagert werden. Zwölf Ruheräume unter dem Dach sowie ein Lager, Umkleideräume und eine Teeküche werden den Neubau komplettieren und für erheblich mehr Funktionalität und Komfort in der im Jahre 1962 bezogenen Feuerwehr-Zentrale sorgen.

Wenn alles nach Plan läuft, die Fachausschüsse und der Stadtrat grünes Licht geben, wird bereits im nächsten Frühsommer mit dem Bau begonnen.

„Sobald das Gebäude steht, wird die Stadt die für die Feuerwehr angemieteten Büroräume in den Wohnhäusern direkt neben der Hauptwache in der Stolberger Straße kündigen”, erklärt Manfred Lennartz, Abteilungsleiter Hochbau im Eigenbetrieb Gebäudemanagement. Miete zu zahlen, wird dann nicht mehr nötig sein.
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