Feuer und Wasser: Reichlich zu tun für die Einsatzkräfte

Von: Stephan Mohne
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Alarm an der RWTH: Die Feuerwehr musste im Institut für Eisenhüttenkunde den Brand in einer Filteranlage löschen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Alle Hände voll zu tun hatte die Aachener Feuerwehr am Freitagnachmittag. Und zwar so viel, dass gleich auch noch reihenweise die Züge der Freiwilligen Wehr für mehrere Stunden in Bereitschaft versetzt wurden.

Der größte Einsatz spielte sich am Rande der City ab - und führte auch zu einigen Verkehrsproblemen, weil die Claßenstraße gesperrt werden musste.

Das RWTH-Institut für Eisenhüttenkunde war Ziel der Einsatzkräfte, nachdem kurz nach halb fünf ein Alarm eingegangen war. Gemeldet worden war ein Feuer. Als die Feuerwehr mit 18 Mann und einem Rettungswagen eintraf, war auch tatsächlich Rauch in die Halle eingedrungen. Dieser war durch ein Feuer in einer Absaug- und Filteranlage verursacht worden, die die Dämpfe eines Schmelzofens im Institut reinigt.

Die Löscharbeiten gestalteten sich allerdings kompliziert, weil die Filteranlage unter Mitwirkung der Angestellten erst einmal auseinander gebaut werden musste. Danach konnte die Glut gelöscht werden. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.

Doch parallel war auch noch einiges zu tun. So war in Eilendorf ein ziemlich großer Baum in den Haarbach gestürzt. Eine Art unfreiwilliger Staudamm entstand - und Anwohner fürchteten, dass der Bach über seine Ufer treten könnte. Die Feuerwehr rückte mit ihrem Kranwagen an, um das Gehölz zu bergen.

Und schließlich - ebenfalls fast zur gleichen Zeit - hieß es noch auf Gut Hanbruch „Land unter”. Dort forderte der Dauerregen des gestrigen Tages seinen Tribut. Der Keller des Gebäudes stand unter Wasser - und zwar 20 Zentimeter hoch.

Das führte auch noch dazu, dass es zu Kurzschlüssen in der Elektrik kam. Die Stawag rückte an und drehte dem Haus den Saft ab. Danach konnten die Feuerwehrleute mit Tauchpumpen den Keller wieder vom Wasser befreien.
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