Aachen - Fette Beats und gelungene Choreografien beim „Urban Dance Festival“

Fette Beats und gelungene Choreografien beim „Urban Dance Festival“

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Die Rotunde als Tanzbühne: Hunderte Zuschauer verfolgten die spannenden Wettbewerbe. Foto: Andreas Steindl
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Akrobatik und Rhythmusgefühl vereinen sich zu einer perfekten Performance.
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Eine Sache mit Hand und Fuß: Wenn die Welt Kopf steht.

Aachen. Wenn es eine Sache gab, die beim achten „Ey Yo – Urban Dance Festival“ wieder einmal deutlich wurde, dann, dass Musik und Tanz einfach ansteckend sind und bei Menschen aller Altersklassen für gute Laune sorgen.

Das wurde schon zu Beginn des Festivals, das bereits zum fünften Mal vom Carl-Sonnenschein-Haus ausgerichtet wurde, sichtbar. Die Rotunde am Elisenbrunnen war weit vor dem offiziellen Beginn des Wettbewerbes gut gefüllt. Manch einer hatte sich extra einen Rucksack mit Proviant mitgenommen, damit er seinen guten Platz in vorderster Reihe nicht mehr verlassen musste.

Als mit lauten HipHop-Beats die Veranstaltung begann und die mit Spannung erwarteten Finalisten nacheinander die Bühne betraten, war es endgültig geschehen: Die Zuschauer waren im Tanzfieber. Es wurde angefeuert, geklatscht und vor allem wurde gestaunt, denn was die Tänzerinnen und Tänzer vor fachkundiger Jury dem Publikum präsentierten, war einfach grandios.

In den Kategorien Brea-king, HipHop und Breaking Kids traten jeweils acht Finalisten, die am Vortag in der Vorauswahl im Carl-Sonnenschein-Haus ausgewählt wurden, gegeneinander an. Reagan Dikilu alias Sugar Rae, Initiator des „Ey Yo“, freute sich, dass das dreitätige Tanzfestival so gut ankam: „Die urbane HipHop-Szene ist nicht wirklich groß hier in Aachen, und deshalb ist es wichtig, den Tänzern eine Plattform zu geben. Dass das Ganze so gut ankommt, freut mich natürlich sehr.“

Zwischen den einzelnen Auftritten, sorgten diverse Show-Acts wie „Souldiers“ oder „Judge Demos Raevolution“ für geballte Tanzpower. Teilweise war es für vorbeigehende Passanten unmöglich noch einen Platz mit Blick auf die Finalisten zu erhaschen. Aber da die Verantwortlichen damit gerechnet hatten, wurde in weiser Voraussicht das Geschehen über einen Monitor übertragen. Programmhefte sorgten dafür, dass man nicht nur über den Ablauf informiert war, sondern zudem die Möglichkeit hatte, seinen persönlichen Publikumsliebling zu wählen.

Georg Rößler, Leiter des Carl-Sonnenschein Hauses, genoss die Stimmung auf dem Event in vollen Zügen. „Es ist immer wieder schön zu sehen, mit wie viel Herzblut die jungen Tänzerinnen und Tänzer sich der Sache widmen.“ Wer bei dem Festival Blut geleckt hatte, der konnte am folgenden Tag selbst sein Tanztalent im Rahmen von kostenlosen Workshops in der Nadelfabrik testen.

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