Festzelt zu laut: Schneller Umbau nicht möglich

Von: re
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In dem Zelt finden bis Aschermittwoch über ein Dutzend Karnevalsveranstaltungen vor jeweils bis zu 650 Jecken statt, weil der frühere Veranstaltungsort Ellerhof vergangenes Jahr geschlossen wurde. Foto: Michael Jaspers / Ralf Roeger

Brand. Am kommenden Wochenende soll die Lärmbelästigung durch Karnevalsveranstaltungen im provisorischen Brander Festzelt am Rande des neuen Gewerbegebiets an der Nordstraße deutlich geringer ausfallen.

Das hat am Mittwoch der Leiter des Brander Bezirksamtes, Wolfgang Sanders, nach einem Gespräch mit Vereinsvertretern, Anwohnern und Beschallungstechnikern angekündigt.

In dem Zelt finden bis Aschermittwoch über ein Dutzend Karnevalsveranstaltungen vor jeweils bis zu 650 Jecken statt, weil der frühere Veranstaltungsort Ellerhof vergangenes Jahr geschlossen wurde. Bei den Sitzungen und Partys entstanden offenbar bis in die frühen Morgenstunden Geräuschpegel, die bis in die einige hundert Meter vom Festzelt entfernt liegende Wohnbebauung an der Nordstraße für schlaflose Nächte sorgte. Etliche Nachbarn beschwerten sich bei der Stadt. „Wir sind mit allen Kräften bemüht, eine für alle Beteiligten annehmbare Lösung zu finden“, sagte Sanders.

Festgestellt wurde etwa, dass die Bühne und deren Lautsprecher im Zelt Richtung Wohnbebauung ausgerichtet sind. Dies lasse sich dieses Jahr aufgrund der Eingangssituation aber nicht kurzfristig ändern, erklärte Sanders. Allerdings werde man bei der Schallpegelmessung am Samstag die Bässe bei Musikdarbietungen so weit wie möglich dämpfen.

„Für das kommende Jahr werden wir eine andere Positionierung der Bühne in Betracht ziehen“, erklärte der Bezirksamtsleiter. Denn das Festzelt auf dem neuen 130.000 Quadratmeter großen und noch fast komplett unbebauten Gewerbegebiet werde nächstes Jahr wohl wieder errichtet. Erst wenn die Turnhalle der Marktschule umgebaut und dann auch als Veranstaltungsort für ca. 300 Besucher nutzbar sei, falle das Zelt endgültig weg, hieß es.

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