Brand - Ferienspiele im Brander „jub“ starten erfolgreich

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Ferienspiele im Brander „jub“ starten erfolgreich

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Brand. Das Jugend- und Begegnungshaus „jub - Das Netz“ in der Brander Schagenstraße bietet mit seinen Ferienspielen traditionell in den Sommerferien ein buntes Ganztagsprogramm für Kinder. Täglich können die Kinder wochentags zwischen 8 und 9 Uhr in die offene Kinder- und Jugendeinrichtung kommen, welche gemeinsam mit der Grundschule Brander Feld im Gebäude der Schagenstraße 40 untergebracht ist.

Das tägliche Programm läuft bis 16 Uhr und bietet den jährlich rund 60 Kindern und deren größtenteils jugendlichen Betreuern eine lustige und abwechslungsreiche Ferienzeit. Jede Woche im „jub“ hat ihr eigenes abgeschlossenes Thema, so dass kein Kind, egal wann der Familienurlaub geplant ist, etwas verpassen muss. Die meisten nehmen allerdings gleich an beiden Wochen teil, denn das Gemeinschaftsgefühl bei den Ferienspielen nimmt einen wichtigen Stellenwert ein. „Hier lernen sich auch viele Kinde

Das „jub-Team“, welches zum größten Teil aus jugendlichen Ehrenamtlern sowie qualifizierten Gruppenleitern besteht, erarbeitet unter der Leitung von Leiter Patrick Gier jedes Jahr ein buntes Programm, was den Kindern möglichst freie Wahl der Ferienfreizeitgestaltung bietet. So können die Kinder sich in der jeweiligen Themenwoche einen Vormittagsworkshop aussuchen, der einen individuellen Schwerpunkt für die Woche setzt. „Es soll für die Kinder aber auch Zeit geben um die Seele baumeln zu lassen, denn schließlich sind Ferien“, erläutert Gier.

In diesem Jahr machten die Kinder und Betreuer in der ersten Ferienspielwoche eine Reise nach Brasilien. Zwischen Sport, Tänzen, Bastelarbeiten und Fruchtcocktails bewegten sich die Programmpunkte. Außerdem gab es in der Woche Rallyes, Spiele, einen tollen Ausflug in den „Kölner Zoo“ sowie den obligatorischen „Frühsport“, der allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen offensichtlich großen Spaß macht. „Die Kinder müssen in ihrer Freizeit auch mal wild sein können“, so „jub-Mitarbeiterin“ Silke Radermacher, die nun schon im fünften Jahr bei den Ferienspielen mitarbeitet. „Besonders toll ist für die Kinder dabei die Tatsache, dass ein Großteil unserer Betreuer Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sind. Mit denen lässt sich toll toben und Blödsinn machen“ fügt Sozialpädagogin Stefanie Bahr aus dem „jub-Team“ hinzu.

Die folgende Woche der „jub- Ferienspiele“ findet unter dem Motto „Entdecker und Spurensucher“ statt und die Betreuer sind jetzt schon gespannt wie die neuen Ideen bei den Kindern ankommen werden. Es sei schon toll zu sehen, welche Gruppendynamik hier in kürzester Zeit entstehe. Die Kinder lernen sich kennen und knüpfen neue Bekanntschaften. Dabei werden auch Berührungsängste und Vorurteile abgebaut.

„Die alltägliche Arbeit des „jub“ spiegelt sich auch im Rahmen der jährlichen Ferienspiele wieder. Kinder mit und ohne Behinderung aus unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft erlernen im wahrsten Sinne des Wortes „spielend“ einen fairen, respektvollen und selbstverständlichen Umgang miteinander. Auch die Betreuer wachsen den Kindern ans Herz und viele sind traurig, wenn die zwei Wochen im „jub“ vorbei sind“, weiß Sozialarbeiter Gier. Einige der jugendlichen Ehrenamtler haben als Kinder selbst schon an den Ferienspielen im „jub“ teilgenommen und die älteren Kinder fragen schon danach, wann sie denn mal als Betreuer mitarbeiten dürfen. Ein eindrucksvoller Beleg für die Nachhaltigkeit des gemeinsamen Erlebnisses.

Mittlerweile gibt es im „jub“ viele Jugendliche, die sich in ihrer Freizeit für die Gesellschaft engagieren wollen. Einige von ihnen nehmen sogar Urlaub bei ihrem Ausbildungsbetrieb, um im Team mitarbeiten zu können und das bedeutet zehn Tage lang von morgens 8 Uhr bis 16 Uhr auf der Matte zu stehen und das in der Freizeit und ehrenamtlich.

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