Ferienspiele: Auf spannende Reise ins Weltall

Von: Marie Eckert
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Sind alle tauglich für galaktische Ferienspiele? Beim Astronauten-Training der besonderen Art wurden die Kinder auf der Seifenrutsche erst einmal auf Herz und Nieren getestet. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Für die Kinder im Jugend- und Kulturzentrum Philipp-Neri-Haus gibt’s nur eine Mission: Das Weltall erkunden. Zehn Tage lang erleben 34 Kinder, die bei den Ferienspielen mitmachen, ein intergalaktisches Abenteuer mit verschiedenen Aktionen und Ausflügen.

Jetzt wurde aber erst einmal überprüft, ob alle Astronauten überhaupt zum Spaziergang in fernen Galaxien geeignet sind – und zwar bei einer Olympiade im offiziellen Kontrollzentrum, dem Hof des Jugend- und Kulturzentrums.

Ihre Kräfte maßen die kleinen Astronauten in weltraumtypischen Disziplinen wie ‚Energietanken‘ und ‚Wasser für den Planeten‘. Dabei tauchten die Wettbewerber einen Schwamm ins Wasser und transportierten ihn dann zu einer Schale; wer anschließend am meisten Wasser in der Schale hatte, war der Gewinner der Disziplin. Beim Energietanken ging’s passend zu den sommerlichen Temperaturen erfrischend zu: In einer Schale schwammen mehrere Aprikosen, die die furchtlosen Weltraumfahrer mit dem Mund herausfischen mussten.

Fingerspitzengefühl war beim Turmbau gefragt: Sorgfältig packten die Kinder Klötzchen um Klötzchen auf ihren viereckigen Turm, der kurz vorm Einsturz schon so groß war wie der Kleinste, der mitgebaut hatte. Highlight der Olympiade war eine Seifenrutsche: Auf der Wiese im Hof des Zentrums lag eine lange Fläche von Gymnastikmatten mit Planen drüber, darüber eine Schicht aus Schmierseife und Wasser. Mit blauem Poncho bekleidet nahmen die Nachwuchs-Astronauten Anlauf und rutschen auf dem Bauch über die Plane –mehrere Meter, je weiter desto besser.

Die Kinder waren in vier Gruppen eingeteilt, die „Wall-Es“, benannt nach dem Animationsfilm, die „Außerirdischen“, die „Mondmäuse“ und die „Roboter“. Die Jüngsten waren sechs Jahre alt, die Ältesten zwölf, die meisten kamen aus der Nähe des Philipp-Neri-Hauses in der Ahornstraße. „Wir haben hier viele Kinder, die jedes Jahr wiederkommen“, erzählte Silvia Cordes, Leiterin der Ferienspiele. Diejenigen, die älter als zwölf Jahre sind, werden häufig ehrenamtliche Helfer, in diesem Jahr sind es zehn. „Ohne ihre Mithilfe wäre ein Programm in dieser Form gar nicht möglich“, betonte Cordes.

An jedem Tag der Ferienspiele sind Aktionen geplant, zum Beispiel kochen, basteln, Theater oder eben die Olympiade. Außerdem macht die Gruppe zwei Ausflüge, zum Brückenkopfpark in Jülich und nach Bokrijk in Belgien. Zum Abschluss der zehn Tage gibt es dann ein großes Fest, zu dem Eltern, Geschwister und Verwandte eingeladen sind.

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