„Feriencamp der Weltverbesserer“: Tolle Ideen warten auf Umsetzung

Von: Eva Onkels
Letzte Aktualisierung:
9837073.jpg
Mit viel Freude und Elan stellten die Teilnehmer ihre Projekte vor, die sie im Rahmen des „Informatik-Feriencamps für Weltverbesserer“ erarbeitet hatten. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Es sind die gleichen Probleme, mit denen auch die Großen zu kämpfen haben: Die Technik funktioniert nicht und die Zeit hat vorne und hinten nicht ausgereicht, um das Projekt vollständig fertig werden zu lassen.

Davon haben sich die 23 Jungen und Mädchen, die im Infosphere Schülerlabor des Lehrstuhls für Informatik 9, ihre Projekte vorstellten, aber nicht abschrecken lassen. Mit viel Freude und Elan stellten sie ihre Projekte vor, die sie im Rahmen des „Informatik-Feriencamps für Weltverbesserer“ erarbeitet hatten.

„Was wir klasse finden ist, dass sich Schülerinnen und Schüler, die sich vorher nicht gekannt haben, in Gruppen zusammenfinden, um gemeinsam Projekte zu gestalten“, berichtet Nadine Bergner, Leiterin des Projektes. Die meisten stammen aus dem Großraum Aachen, aber sogar aus Berlin sind zwei Schüler dabei. Es sind einige interessante Projektideen dabei entstanden, die mehr oder weniger vollständig umgesetzt wurden: ein Tresor etwa, der bei mehrmaliger falscher Eingabe des richtigen Codes wegfahren und ein lautes Signal von sich geben sollte. Zwar haben das Wegfahren und der Signalton nicht richtig funktionieren wollen, aber stolz sind die vier Jungen dennoch auf ihr Projekt.

Eine weitere interessante Idee ist das Blink-Licht für einen Fahrradfahrer, eingebaut in eine Jacke. Auch das Projekt scheiterte leider an der Zeit, die Grundidee ist aber sicherlich eine, die man noch verfolgen kann. Spielereien mit Musik steckten zwei Gruppen an. Die erste versuchte, mittels eines sogenannten Lots of LED shields, einer Platte mit vielen kleinen LED-Lampen darin, einen Liedtext abzuspielen, die andere Gruppe ließ Frequenzen in grün und rot anzeigen.

Besonders gelungen auch die Idee der Hausautomatisierung, mit einer Türe, die sich, wenn man sie anfasst, automatisch aufgrund der Wärme öffnen sollte. Das funktionierte aber aufgrund des Vorführungseffekt nicht ganz.

Dass auch eine ganze Menge Arbeit hinter dem Projekt steht, bewies das Team. Drei Tage lang haben sie Bergner und ihr achtköpfiges HiWi-Team um die Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 17 Jahren gekümmert. Ähnliche Projekte sind im Rahmen des Schülerlabors schon durchgeführt worden, dass die Teilnehmer aber auch übernachteten, war ein neuer Schritt.

Ermöglicht und finanziert wurde das Projekt durch den in Deutschland noch ziemlich unbekannten CodeWeekAward. Mit 10.000 Euro unterstützt die Vereinigung das Projekt Weltverbesserer.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert