Aachen - Feine Musik „op Platt“ unterm Öcher Pflaster

Feine Musik „op Platt“ unterm Öcher Pflaster

Von: Claudia Heindrichs
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„Zouhüre, metsenge, noehsenge“: Zur musikalischen Reise in die schönsten Gefilde der handgemachten Pop- und Rockmusik laden die Freunde der Aachener Mundart am kommenden Mittwoch wieder in den Stauferkeller. Gesungen wird natürlich „op Platt“. Foto: Michael Jaspers

Aachen. „Leckerschen“, „och härm“ oder „au Banan“: So ganz ist das Öcher Platt noch nicht aus unserem täglichen Sprachgebrauch verschwunden. Doch alles, was über ein paar populäre Worte hinaus geht, verstehen viele „Öcher“ nicht mehr.

Damit die Popularität der Aachener Mundart erhalten bleibt, veranstaltet der Verein Öcher Platt regelmäßig Vorträge und Konzerte. Unter dem Motto „Zouhüre – metsenge – noehsenge“ geht die Veranstaltungsreihe „Konzeät ejjene Keller“ im Stauferkeller im Haus Löwenstein am Markt weiter. „Den Keller beleben, die musikalischen Schätze ausgraben und sie lebendig halten“, sind Motivation und Ziele der Konzertreihe, wie Dr. Manfred Birmans, Präsident des Vereins, verrät.

Den Auftakt zu den bevorstehenden drei Konzerten macht das Duo Udo Schroll (Gitarre und Gesang) und Willi Lennartz (E-Bass), alias „Udo-S-Punkt“. Getreu dem Leitsatz „Eigenes ov neä alles va mich“ (Eigenes oder aber alles von mir) präsentieren sie am Mittwoch, 22. März, ab 19 Uhr ein facettenreiches Programm über Pop und Rock, natürlich auf Öcher Platt. „Wir rocken den Keller“, versichert Udo Schroll.

Einzige Voraussetzung für die auftretenden Bands und Künstler ist authentische Live-Musik. „CDs haben an diesen Abenden im Stauferkeller nichts verloren. Es muss Musik sein, die von Hand gemacht ist“, sagt Birmans.

Am Dienstag, 25. April, geht es weiter mit Dieter Böse und Salvatore Camiola. „Lecker und bekömmlich“ beschreiben die Musiker ihre Balladen und weiteren Stücke, die sie an diesem Abend spielen werden. Das dritte Konzert dieser Reihe gibt Paul Drießen am Dienstag, 16. Mai. Selbstgeschriebene Gedichte auf Platt und der Auftritt einer Handpuppe runden seine Darbietung am Keyboard ab. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Auf die Frage, wie lange die Konzerte gehen, antwortet Birmans mit einem Augenzwinkern: „Ein Stündchen. Für einen Öcher sind das ungefähr 90 Minuten.“

Nach einer kurzen Sommerpause wird die Veranstaltungsreihe im Herbst mit weiteren Konzerten fortgesetzt.

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