Fantasievolle Theaterreise führt 100 Kinder bis zum Mond

Von: Svenja Pesch
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Doppelaufführung der Tanzwerkstatt Brettschneider: Während bei „Peterchens Mondfahrt“ perfekte klassische Ballett-Technik dominierte, ... Foto: Andreas Steindl
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... zeigten fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler bei „Auf_Takt“ eigenen Choreographien moderner Art.

Aachen. Mit „Peterchens Mondfahrt“ präsentierte die Tanzwerkstatt Carla Brettschneider das bekannte Märchen von Gerdt Basewitz im Eurogress. 100 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 25 Jahren nahmen den Zuschauer mit auf eine fantasievolle Reise zum Mond.

Im Mittelpunkt des Märchens steht Herr Sumsemann, der letzte Maikäfer seiner Familie. Vor vielen hundert Jahren, als ein Urahn der Maikäferfamilie Sumsemann sich gerade verheiratet hatte, geschah ein großes Unglück: Ein böser Holzdieb hatte ihm bei einem Raubzug durch den Wald ein Beinchen abgehakt.

Der Holzdieb wurde zwar für seine Tat auf den Mond verbannt, allerdings mit dem gestohlenen Beinchen des Herrn Sumsemann. Dieser Fluch, nur fünf Beinchen zu haben, vererbte sich an alle männlichen Sumsemann-Maikäfer bis zum heutigen Tag. Nur mit der Hilfe zwei braver und mutiger Kinder kann der Fluch gebrochen werden.

Die Tänzerinnen haben seit Januar viel geprobt, um die Inszenierung bühnenreif zu machen. Unter der Gesamtleitung von Carla Brettschneider und Kathrin Liedtke ist ein liebevolles und fantasievolles Bühnenstück entstanden. Auch einige Mütter unterstützten die Produktion, indem sie fleißig Kostüme nähten. Als Biene, Maus oder Sandmann tanzten die Ballerinas über die Bühne. Mona Creutzer vom Theater K erzählte im Hintergrund den Verlauf des Abenteuers, während die Zuschauer dank einer Videoprojektion in eine andere Welt eintauchten.

Mit Spitzentanz und Pirouetten – untermalt mit klassischer Musik – wurde das hohe tänzerische Niveau der Gruppen sichtbar. Peterchen und Anneliese erlebten mit Herrn Sumsemann einige spannende und berührende Momente auf ihrer Reise zum Mond. So trafen sie den Sandmann, Schneewittchen oder etwa auch die Feen der vier Jahreszeiten.

Nicht nur Carla Brettschneider und Kathrin Liedtke feilten an den liebevollen Choreografien, auch Marga Render sowie Anna Schiebahn. Neben Einblicken in den Balletttanz zeigten dabei 100 Jugendliche und Erwachsene die vielen Facetten des Tanzes im Rahmen einer eigenen Aufführung. Unter dem Titel „Klassische und moderne Variationen“ präsentierten die Tänzerinnen und Tänzer ein abwechslungsreiches Programm im Bereich der tanzpädagogischen Arbeit des Teams der Tanzwerkstatt. Sowohl klassisches Ballett und Spitzentanz, Contemporary Dance, Hip Hop als auch Flamenco wurden dem Publikum in dieser Aufführung geboten.

Des Weiteren wurden die erfolgreichsten Stücke aus dem letztjährigen Projekt der Tanzwerkstatt Carla Brettschneider „Auf_Takt“ gezeigt, bei dem fortgeschrittene Schüler und Schülerinnen der Tanzwerkstatt erstmalig eigene Choreografien einem größeren Publikum präsentieren konnten.

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