Aachen - „Family-Time“ organisiert Benefizprogramm in Aachen

„Family-Time“ organisiert Benefizprogramm in Aachen

Von: red
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Der Verein „Family Time“ stellt im Wortsinn ein tolles Programm auf die Beine. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Noch wenige Tage sind es, dann ist Weihnachten. Der Ursprung dieses Festes geht jedoch meist im ganzen Trubel und der Jagd nach den letzten Weihnachtsgeschenken unter. Hier setzt der Aachener Verein „Family Time“ an. Er organisiert zum fünften Mal an zwei Wochenenden vor Weihnachten eine „Nacht der Kultur“, um Familien bewusst Zeit zu schenken.

Vergangenes Wochenende fiel in der Aachener Klangbrücke der Startschuss mit dem Programm „Family Time goes Classic“. Dafür legten sich die Beteiligten richtig ins Zeug. Den Großteil des Programms mit einer Mischung aus Tanz, Musik und Theater gestalten die Vereinsmitglieder selbst. Gleich zu Beginn beeindruckte die Formation „Move“ mit Akrobatik und menschlichen Pyramiden das Publikum. Die beiden Clowns Vinnie und Finnie haben allerdings so ihre eigenen Vorstellungen von Bewegung, brachten mit ihren Einlagen Groß und Klein zum Lachen. Musikalisch hatten die Organisatoren beim ersten Wochenende den Schwerpunkt auf klassische Musik gelegt.

Der Höhepunkt des Abends war dabei der Auftritt des spanischen Tenors Josep Rafael Jimenez. Er sang eine Auswahl aus klassischen Arien, Weihnachtsliedern und geistlichen Liedern in spanischer Sprache. Bei seiner Fassung des weltbekannten Gospels „Amazing Grace“ summte der eine oder die andere im Publikum leise mit. Zum Abschluss seines Auftrittes gab es Ovationen.

Bereits im Sommer, erzählt Florian Esser, der für „Family Time“ die Veranstaltung koordiniert, beginnen die Vorbereitungen für die Konzerte. Doch der Verein bestreitet nicht nur die Kulturnächte. Er engagiert sich auch in sozialen Projekten für Kinder und Jugendliche. Eines dieser Projekte ist „Perspektive“, das sich vor allem um Jugendliche und junge Erwachsene aus der Euregio und Spanien kümmert.

„Wir möchten etwas gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit tun. Das deutsche Ausbildungssystem hat im europäischen Vergleich einen hohen Stellenwert. Wir möchten versuchen, durch Austausche und Sprachkurse jungen Menschen eine neue Perspektive zu bieten“, erzählt Esser. Im vergangenen Jahr war der Verein in Spanien, hat vor Ort erste Kontakte geknüpft.

Die Arbeit des Projektes finanziert man durch Spenden und durch die diversen Erlöse der Weihnachtskonzerte. „Wir wachsen langsam. Es funktioniert wie ein Schneeballsystem. Aber diese Arbeit braucht Vertrauen. Gerade bei jungen Menschen ist das wichtig“, stellt Esser fest.

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