Fahrradsommer führt 50 Radwanderer nach Raeren

Letzte Aktualisierung:

Aachen. Anhaltender Nieselregen hat etwa 50 Fahrradbegeisterte nicht davon abhalten können, sich am Samstag auf die fast 40 Kilometer lange Tour ins Raerener Butterländchen zu begeben.

Zum 15. Mal wurde der „Aachener Fahrradsommer” eingeleitet, mit der die Stadt Aachen in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) einen Radwanderweg entwickelt und beschildert hat. Vom Startpunkt am Aachener Hauptbahnhof ging es über die Vennbahntrasse von Aachen durch Brand und Kornelimünster bis zur Burg Raeren (Belgien), zurück dann durch Lichtenbusch und den Aachener Wald.

Planungs- und Umweltdezernentin Gisela Nacken begleitete mit Projektleiter Friedhelm Schepers die Ausflügler. Sie dankte dem ADFC für die Unterstützung, wies gleichzeitig darauf hin, dass das Radfahren für die Verbesserung der Luftqualität in Aachen eine große Bedeutung hat.

Dietmar Kottmann, Vorsitzender des Aachener Geschichtsvereins, vermittelte den Radfahrern an vielen Haltestationen anschauliche und interessante Eindrücke in die Historie der Dreiländerregion. Am Brander Bahnhof begrüßte Peter Blum (FDP) im Namen der Bezirksvertretung Aachen-Brand die Radfahrer.

An der Burg Raeren wurden sie unter anderem von Bernd Gentges, stellvertretender Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, empfangen. Das Töpferei-Museum verlängerte die Öffnungszeit und gewährte den Radfahrern kostenlosen Eintritt in die Sammlung der weltberühmten Keramik aus Raeren.

Trotz des schlechten Wetters waren die Radwanderer mit viel Spaß bei der Sache. Auch einige Kinder bewältigten begeistert die 38 Kilometer lange Tour, auf der es einige leichte bis moderate Steigungen zu überwinden galt. Sie bleibt bis in den Herbst ausgeschildert, eine gedruckte Tourbeschreibung ist beim Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen erhältlich. Auch im Internet lässt sich der Flyer unter aachen.de abrufen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert