Aachen - Fachbereiche der FH Aachen stellen sich vor

Fachbereiche der FH Aachen stellen sich vor

Von: Martina Stöhr
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Sämtliche Fachbereiche der Fachhochschule Aachen stellen sich beim Hochschulinformationstag vor. Die Mitarbeiter beantworten viele Fragen der Studieninteressierten. Foto: Heike Lachmann
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Flott und umweltfreundlich: Dieser Flitzer, der auf Elektroantrieb setzt, erfreute sich vor allem bei den männlichen Besuchern großer Beliebtheit. Foto: Andreas Herrmann
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Klein aber sehr effektiv: Roboter „NAO 39“ kann tanzen, sprechen und sogar antworten. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Louisa Goblirsch und Jenny Kroll kommen zwar mit ganz konkreten Fragen zum Studium von Betriebswirtschaftslehre, Media Comunication Design und Architektur, nutzen dann aber die Chance, sich beim Hochschulinformationstag der Aachener Fachhochschule (FH) auch in anderen Fachbereichen umzusehen.

„Das ist toll gemacht“, urteilen sie und: „Alle unsere Fragen wurden beantwortet.“

Schon am Vormittag herrscht dichtes Gedränge in den Räumen der FH an der Eupener Straße. Viele Schüler und Eltern nutzen die Chance, sich ein Bild von den zehn Fachbereichen zu machen, die die Hochschule zu bieten hat. Mehr als 3000 Besucher werden auch diesmal wieder erwartet.

„Wir wollen auch in Zukunft gut aufgestellt sein“, nennt Rektor Professor Marcus Baumann einen der Gründe dafür, dass sich die FH verstärkt um den Nachwuchs bemüht. Zwar scheint Werbung bei einer derzeitigen Überauslastung von 190 Prozent eigentlich gar nicht nötig, doch laut Baumann macht es gerade dann Sinn, Werbung zu machen, wenn es einem gut geht. Und in Sachen Werbung hatten die einzelnen Fachbereiche einiges zu bieten.

NAO kann tanzen und sprechen

NAO 39 kann alles, was man ihm beibringt. Der kleine Roboter kann tanzen, sprechen und sogar antworten. Der Mechatroniker Patrick Wienen zeigt am Computer, wie der Roboter in fertigen Paketen programmiert wird. Dabei geht es einzig und allein um die Forschung und die Frage, was machbar ist. Und theoretisch ist NAO 39 sogar in der Lage, Abgründe zu erkennen und zu vermeiden. Jetzt allerdings ist er noch nicht entsprechend programmiert, so dass Patrick Wienen ihn vorsichtshalber immer gut im Auge behält.

Ob Maschinenbau und Mechatronik, Architektur, Bauingenieurwesen, Chemie und Biotechnologie, Gestaltung, Elektrotechnik und Informationstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Wirtschaftswissenschaften, Medizintechnik, Technomathematik oder Energietechnik: Mitarbeiter aller Fachbereiche beantworten die Fragen ihrer zukünftigen Studenten. Und berauben sie hier und da auch schon mal nicht gerechtfertigter Illusionen.

Der Industrieroboter, der hinter Glas verschlossen emsig zeichnet, ist ein Produkt, an das sich Studenten der Elektrotechnik und der Informatik erst bei ihren Abschlussarbeiten wagen. Gleich daneben nutzt eine Ampelanlage an einer Miniatur-Kreuzung die selbe Steuerung wie der Roboter: Hier aber geht es darum, den Verkehr reibungslos zu regeln.

Solche Produkte des Studiums kommen auch bei den Gästen gut an. Ebenso wie die Fahrzeuge, die die Studenten selber bauen. Beim ausgestellten Kart geht es um Elektromobilität, und in dem kleinen Benziner daneben steckt ein ganzes Jahr Entwicklungsarbeit. Laut Maximilian Philippi, Student der Luft- und Raumfahrttechnik, sind Schüler und Studenten gleichermaßen fasziniert von dieser Arbeit. Mitmachen können schon Studenten der ersten Semester und aus allen Fachbereichen, sagt er. Mit den insgesamt 60 Exponaten will die Fachhochschule die einzelnen Studiengänge greifbarer machen. Für Professor Baumann ist es wichtig, sich schon vor dem Studium bewusst zu werden, welches Studium das richtige ist.

Und in diesem Sinne bietet der Hochschulinformationstag neben den Info-Ständen der einzelnen Fachbereiche auch jede Menge Vorträge. Und so finden Studieninteressierte reichlich Gelegenheit, sich über die einzelnen Fachbereiche und duale Studiengänge zu informieren. Der große Andrang wird Professor Baumann gefreut haben. Aber trotz zunehmender Studentenzahlen könne der Bedarf der Wirtschaft nicht gedeckt werden, sagt er und betont die hervorragenden Berufsaussichten für die Absolventen der Fachhochschule.

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