„Ey Yo“: Elisenbrunnen ganz im Zeichen des HipHop

Von: Christiane Chmel
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Laden in die Rotunde des Elisenbrunnens: von links stehend Dieter Rütten, Mareike Schrulle, Georg Rößler, (sitzend) Reagan Dikill und Laura Bülles. Foto: Andreas Steindl

Aachen. „Ey Yo“ – was im Slang der HipHop-Szene soviel bedeutet wie „Hey! Lass uns tanzen!“ ist auch das Motto und der Titel des Urban Dance Festivals am Samstag, 26. September, zwischen 14 und 18 Uhr in der Rotunde des Elisenbrunnens. An diesem Tag werden sich die besten Tänzer aus Aachen und der Region zwischen 14 und 18 Uhr im „Breaking“ und „Hip-Hop Freestyle“ messen.

Seit 2008 findet „Ey Yo“ in Aachen statt. Zum vierten Mal ist der Elisenbrunnen Austragungsort. Initiator des Events ist der professionelle Tänzer und Choreograf Sugar Rae, der die Idee hatte, tanzbegeisterten Jugendliche eine Plattform in der Kaiserstadt zu bieten. „In Aachen gibt es für einige Sportarten wie Reiten oder Fußball vielfältige Ausübungsmöglichkeiten“, betonte der professionelle Tänzer. „Das Tanzen kommt in der Kaiserstadt zu kurz. Das wollten wir ändern.“ Mittlerweile hat sich das Festival in der Szene etabliert. Über 100 Teilnehmer meldeten sich 2014 für die Veranstaltung an.

Wettbewerb in drei Kategorien

Waren es im vergangenen Jahr noch vier Kategorien (Breaking, Breaking Kids, HipHop und Popping) in denen die Tänzer gegeneinander antraten, sind es 2015 noch drei, die auf dem Programm des Festivals stehen. Da sich „Breaking“ und „Popping“ für den Laien kaum unterscheiden, wurden das bekanntere „Breaking“ gewählt, das den meisten unter dem Begriff „Breakdance“ geläufig ist. „Wir wollen das Publikum unterhalten und für das Tanzen begeistern“, so Dieter Rütten vom Carl-Sonnenschein-Haus. Im Jugendheim der Gemeinde St. Jakob an der Stephanstraße wurde die Idee zum Urban Dance Festival geboren und auch Sugar Rae machte in den Räumen seine ersten Tanzschritte.

Am kommenden Samstag treten die Tänzer im K.O.-System gegeneinander an. In der Finalrunde wird der beste Tänzer der jeweiligen Kategorie von der aus Fachleuten der urbanen Tanzszene bestehenden Jury gekürt und erhält ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro. Da die Teilnehmerzahlen von Jahr zu Jahr steigen, wird am Freitag, 25. September, im Carl-Sonnenschein-Haus an der Stephanstraße 16-20 zwischen 17 und 22 Uhr eine Vorauswahl stattfinden. Nur zwanzig Tänzer werden für die „Battles“ am Samstag zugelassen. Die Kategorie „Breaking Kids“ soll dabei gerade jüngeren Tänzern die Möglichkeit geben, an den Finalrunden teilnehmen zu können.

Kostenloser Tanzworkshop

Wer es nicht ins Finale schafft, hat am Sonntag, 27. September, noch die Möglichkeit, sein Können zu verbessern. Denn an diesem Tag findet in den Shedhallen der Nadelfabrik am Reichsweg 30 ein kostenloser Tanzworkshop der Sportjugend des Stadtsportbundes statt. In zwei Tanzhallen und einem kleinen Café wird allen interessierten Jugendlichen die Möglichkeit geboten, mit professionellen Dozenten zu trainieren. Neu wird in diesem Jahr der Bereich „Jazz & Modern Dance“ sein, der von der Aachener Tanztrainerin Uli Hundhausen begleitet wird.

Informationen zu dem kostenlosen Workshops gibt es im Internet unter www.sportinaachen.de. Eine Anmeldung zu dem Tanzfestival „Ey Yo“ ist noch bis Freitag unter www.raethm.com möglich. Auch hier ist die Anmeldung kostenlos.

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