Explosionsgefahr: 200 Menschen betroffen

Von: Oliver Schmetz
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Kleines Malheur, große Folgen: Weil ein Bagger in der Borngasse ein Gasrohr beschädigte, wurden Teile der Theaterstraße am Vormittag gesperrt und rund 200 Menschen evakuiert. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Schrecksekunden für einen Baggerfahrer - und rund 200 Beschäftigte in den benachbarten Bürogebäuden an der Theaterstraße.

Weil bei den Bauarbeiten an der Borngasse eine Gasleitung beschädigt wurde, mussten Mittwochmorgen die Gebäude der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der „Aachen Münchener Versicherung” (AM) wegen akuter Explosionsgefahr evakuiert werden.

Die Theaterstraße und ihre Seitenstraßen wurden zwischen Theater und Schildstraße komplett gesperrt, was zu Staus in der Innenstadt führte.

Polizei und Feuerwehr riegelten die Unglücksstelle ab, während Mitarbeiter der Stawag versuchten, das Gasleck abzudichten. Nach gut 40 Minuten gaben sie Entwarnung.

Als sich das Unglück gegen 10.35 Uhr ereignete, saß die Führungsriege der IHK gerade mit etlichen Medienvertretern beisammen - die Kammer hatte zur Konjunktur-Pressekonferenz geladen.

Doch wie alle anderen Tätigkeiten in dem Gebäude Ecke Theaterstraße/Borngasse wurde diese Veranstaltung durch den Gasalarm augenblicklich zur Nebensache.

„Zügig”, so die Feuerwehr, wurden die Gebäude evakuiert, betroffen: rund 120 Menschen. Für die meisten Betroffenen ruhte damit die Arbeit, die Pressekonferenz hingegen fand im gegenüber liegenden Domizil der Aachener Bank Asyl.

Kurz darauf wurden auch aus dem AM-Gebäude an der Aureliusstraße laut Feuerwehr rund 80 Menschen in Sicherheit gebracht.

„Die Räumung der beiden Gebäude hat vorbildlich funktioniert”, hatte Feuerwehreinsatzleiter Adelbert Zieger ein dickes Lob für die internen Notfallsysteme der betroffenen Unternehmen parat.

Flott arbeiteten auch die Mitarbeiter der Stawag. Noch während die Räumung lief, dichteten sie das Rohr mit einem Holzkeil provisorisch ab. Um 11.11 Uhr wurden die Sperrungen wieder aufgehoben.
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