Europäischer Jazz trifft auf Impressionen aus den USA

Letzte Aktualisierung:
artnbild
Kombinieren zum Start ins neue Jahr unkonventionelle Musik mit ausdrucksstarker Kunst: Saxophonist Heribert Leuchter, Sängerin Anirathak, der bildende Künstler Michael Schulze und Gitarrist Jürgen Sturm (von links). Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Ihre Musikrichtung bezeichnet die Combo selbst als „europäischen Jazz”, noch eher als „Musik, die ohne den Jazz nicht existieren würde”. Dass die Stücke des „Art´n Schutz Orchesters” stark von dem US-amerikanischen Genre inspiriert sind, lässt sich jedoch nicht von der Hand weisen.

Auch 2011 veranstaltet die achtköpfige Band wieder ihre Neujahrskonzerte. Diesmal zu Gast: Der bildende Künstler Michael Schulze. „Es gibt keine geschriebenen Arrangements”, kündigt Gitarrist Jürgen Sturm an. Durch Improvisation will das Orchester sich an der Stimmung seines Publikums orientieren können. Auf dem Programm stehen sowohl neue Stücke, als auch Bekanntes aus den Vorjahren.

Die Kompositionen stammen selbstverständlich aus der Feder der Bandmitglieder selbst - genauer gesagt aus jenen von Saxophonist Heribert Leuchter, Pianist Ludger Singer und Jürgen Sturm. „Die Komponisten schreiben sehr unterschiedlich”, sagt Uli Jend, die Leuchter am Saxophon unterstützt, „Wir gießen zusammen, was die drei Köpfe sich erdacht haben.

Michael Schulzes Ausstellung „First in America” ist mehr als nur Beiwerk zum Konzert. Sie ergänzt es thematisch und wird teilweise durch Projektionen auf die Bühne direkt in die Musik eingeflochten. Vielfältige Themenfelder sind den Arbeiten zugrunde gelegt: Christoph Kolumbus und die Entdeckung Amerikas, die Filmwelt, Klischees rund um die USA, aber auch ernste Themen wie der Irak-Krieg.

Schulzes Kunstwerke sind zu Beginn der Neunziger entstanden, als der gebürtige Trierer mit seiner Familie in den Staaten lebte. Die Arbeiten haben somit auch dokumentarischen Charakter: „Unsere Eindrücke von Amerika sind in die Werke eingeflossen.” Seine Ideen hat der Künstler zunächst in Reliefs umgesetzt und anschließend in Radierungen neu interpretiert. Die komplette Ausstellung kann vor oder nach dem Konzert in Augenschein genommen werden.

Die Neujahrskonzerte finden statt am Samstag, 1. Januar, um 18 Uhr, und am Sonntag, 2. Januar, um 20 Uhr, jeweils in der Klangbrücke Kurhausstraße 2. Der Eintritt kostet 15 Euro (ermäßigt 10). Karten gibt es unter 75414, per Mail unter aso@luxaries.de sowie in der Servicestelle der AZ an der Buchkremerstraße und im Verlagsgebäude des Zeitungsverlages, Dresdener Straße 3 (Parkmöglichkeit). Reservierungen/Vorbestellungen sind telefonisch nicht möglich.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert