Aachen - „Euregioprojekt Frieden“ lädt zu den Friedenstagen

„Euregioprojekt Frieden“ lädt zu den Friedenstagen

Letzte Aktualisierung:

Aachen. „Frieden gibt es nur im Miteinander“ postuliert der Verein Euregioprojekt Frieden, der unter Federführung von Veronika Thomas-Ohst jetzt sein Programm für die 17. Aachener Friedenstage vorgelegt hat. Kurzfristig mussten dafür neue Veranstaltungsorte gefunden werden. Hier die aktuelle Übersicht.

Den Anfang macht der Aachener Psychoanalytiker Thomas Auchter, der wie Thomas-Ohst einst vor allem für den Aachener Friedenspreis aktiv war. Er spricht am Donnerstag, 17. März, ab 19 Uhr in den Räumen der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG), Pontstraße 74-76, über die Kriegsbegeisterung und die Kriegsgräuel im Angesicht des Ersten Weltkriegs. Sein Vortrag hat den Titel „Die erträumten Heldentaten blieben aus“.

Fortgesetzt wird die Reihe mit dem Vortrag „Herrscher und Vasallen“ von Werner Rügemer am Freitag, 8. April, 19 Uhr, ebenfalls in den Räumen der KHG. Der Publizist hat sich vor allem mit seinen Veröffentlichungen und Sachbüchern über Banken- und Unternehmenskriminalität sowie über Korruption einen Namen gemacht. Auch die Folgen der Privatisierung und eine von ihm ausgemachte „Ausplünderung“ der öffentlichen Kassen haben ihn vielfach beschäftigt. Nun befasst er sich mit der „schrittweisen Eroberung Europas seit dem Ersten Weltkrieg“.

Der Diplom-Psychologe Rainer Mausfeld, Professor an der Universität Kiel, geht am Freitag, 22. April, der Frage nach „Warum schweigen die Lämmer?“. Er will sich mit „Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements“ befassen, die seiner Meinung nach den Bürgern die Illusion vermitteln, informiert zu sein, während sie aber doch in Apathie gehalten werden und sich nicht über moralische Verfehlungen empören. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Kronenberg 142.

Unter dem Titel „Kunst – Macht – Frieden“ kommen am Freitag, 20. Mai, ab 19 Uhr neun Künstler zu einer Live-Performance in der Citykirche, Großkölnstraße, zusammen. Andreas Grude, Gerd Lebjedzinski, Lasse Lemmer, Angela Mäder, H.-W. Menges-Spell, Barbara Portsteffen, Bernd Radtke, Mieke Verhooren und Gerda Zuleger-Mertens wollen Positionen gegen eine „virulente Kriegstreiberei“ beziehen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, Spenden sind jedoch erwünscht.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert