„Euregionales Fest der Amateurkünste“ feiert die Vielfalt

Von: Laura Hentz
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Treffen mit den „Amateuren“: In der Vorbereitung des „Amateurkunstfestivals 2013“ im kommenden Juni in Maastricht kamen jetzt die Beteiligten in der Bleiberger Fabrik zusammen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Miteinander reden, sich verständigen – das schafft Nähe und ein Wir-Gefühl. Genau dieses Gefühl der Menschen soll gestärkt werden für die Kandidatur Maastrichts und der Euregio Maas-Rhein als Europäische Kulturhauptstadt 2018. Unter dem Motto „Speaking in Tongues“ findet deshalb am 2. Juni das große „Euregionale Fest der Amateurkünste“ statt.

Amateur – das bedeutet auch Liebhaber. Und im MVV-Stadion von Maastricht präsentieren dann bis zu 5000 Kunst- und Kulturliebhaber ihre ganz eigenen Interpretationen des Themas. Ob sie nun singen, tanzen, schreiben oder schauspielern: „Es soll ein Miteinander sein: Gestalten, Tun, einander Sehen“, erklärt Helga Korthals, Koordinatorin des Festivals auf deutscher Seite. Sie gehört zum Zweckverband Region Aachen, der die Veranstaltung gemeinsam mit der Stadt Aachen hier vor Ort begleitet.

Die Veranstalter wollen ein Miteinander schaffen über Disziplin- und Landesgrenzen hinweg, bei dem Profis und Amateure auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Gelegenheit dazu haben sie in den Workshops vom 15. bis zum 21. April. In dieser Woche arbeiten die Amateure in Gruppen oder auch alleine an ihren Projekten und werden dabei durch Künstler aus dem jeweiligen Gebiet unterstützt.

Willi Achten, zuständig für Literatur, hofft, mit dem Projekt „Stimmen hören“ eine Collage aus Assoziationen zu schaffen. Er fragt sich und die Teilnehmer: „Was ist in der Euregio zu hören? Oder was ist noch nie zu hören gewesen?“

Lars Kessler hingegen beschäftigt sich mit Jugendkultur und hat schon Schülergruppen gefunden, die eigene Graffiti schaffen wollen – auf Leinwand und eventuell an einer Wand. Auch die bereits zum ersten Treffen in Aachen in der Bleiberger Fabrik erschienenen Hobbykünstler bringen vielfältige Ideen und Talente mit: Sie sind Maler, Lyriker, Bildhauer oder nähen und stricken einfach gerne. „Es gibt so unglaublich viele Möglichkeiten, Kunst zu machen, sich zu äußern“, schwärmt Sybrand van der Werf, Regisseur des Festes. Er wird die Beiträge für das große Finale in Maastricht zusammenstellen und freut sich darauf, so unterschiedliche Kulturen und Leute verknüpfen zu können.

Was dabei herauskommt? „Keine blasse Ahnung“, lacht er. Das hänge von den Ideen der Teilnehmer ab. „Kunst ist eben auch eine Sprache“, findet van der Werf und hofft, dass sich bis 21. April noch viele Menschen dazu entschließen, in den künstlerischen Dialog miteinander zu treten und am Festival teilnehmen. Sie können mit den Veranstaltern in Kontakt treten unter amateur@euregio2018.eu oder Tel. (0031) 433504888.

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