Euregio Wirtschaftsschau: Hier werden viele Fragen beantwortet

Von: Rauke Xenia Bornefeld
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Geld, Snowboard, Mode und Küche: Die Euregio beantwortet viele Fragen. Auch, warum falsche Fuffziger bei schwarz gekleideten Bankern keine Chance haben. Foto: Andreas Steindl
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Geld, Snowboard, Mode und Küche: Die Euregio beantwortet viele Fragen. Auch, warum falsche Fuffziger bei schwarz gekleideten Bankern keine Chance haben. Foto: Andreas Steindl
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Geld, Snowboard, Mode und Küche: Die Euregio beantwortet viele Fragen. Auch, warum falsche Fuffziger bei schwarz gekleideten Bankern keine Chance haben. Foto: Andreas Steindl
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Frühstück für den guten Zweck: Verein „Breakfast4kids“ wird unterstützt. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Warum tragen Banker meist Schwarz? Dieser Frage kann man tatsächlich auf der Euregio-Wirtschaftsschau nachgehen. Auch Wortsammler werden reichlich fündig auf dem vielfältigen Marktplatz, der noch bis zum 26. März im Sportpark Soers geöffnet hat: Koreanische Akupunkturpunkte, Lendenwirbelheizung, Senkrechtbeschattung – da werden nicht nur Gesundheitsbewusste und Häuslebauer hellhörig.

In jedem Fall sollte in 18 Hallen und den großzügigen Freiluft-Ausstellungsbereichen jeder auf den Geschmack kommen können. So hatten die Parkplatzwächter und Kassenbedienstete bereits an den frühen Vormittagen des ersten Wochenendes reichlich zu tun. Das Wetter unterstützte fleißig, denn ein Frühlingsspaziergang durch den Wald war angesichts von Wind und leichtem Regen keine echte Alternative. „Hier kann man draußen und drinnen zugleich sein“, stellte Bernd Ruland zufrieden fest, während seine Jungs, Daniel (7) und Jonas (6), ihre ersten Versuche auf dem Quad starteten.

Tatsächlich schlug so manches Kinder- und kindgebliebenes Herz höher – nicht nur wegen allgegenwärtiger Gummibärchen-Tütchen und anderem süßem wie herzhaftem Naschpotenzial. Endlich mal nicht nur den Spielzeugbagger bewegen, sondern selbst im Führerhäuschen eines amtlichen Baggers sitzend mit dem Baggerarm ein Ziel treffen; obwohl noch weit entfernt vom Führerscheinalter motorisiert durch den Parcours flitzen; ganz ohne Schnee Snowboard fahren; sich von einer professionellen Maskenbildnerin in einen furchterregenden Löwen oder eine zauberhafte Prinzessin verwandeln lassen.

Kein Problem auf der Euregio-Wirtschaftsschau. Im Kreativzelt hielten die verschiedenen Generationen Pinsel und Farbe in den Händen, marmorierten, stempelten, klebten, malten und ließen so gemeinsam tolle Kunstwerke entstehen. Aber auch ältere Spielernaturen konnten auf ihre Kosten kommen: Roulette, Poker, Flipper und immer wieder Glücksräder, die schnelle (Werbe-)Gewinne versprachen.

Zu gucken gab es natürlich auch etwas: Wie sieht eine Uhr von Innen aus? Wie arbeitet ein Bildhauer? Wie bereitet man Rinderfilet, Selleriepüree und Schalottenjus richtig zu? Was trägt man in der nächsten Saison, um modisch voll auf der Höhe zu sein? „Hier kann man immer wieder etwas Neues entdecken“, lobte eine Besucherin. In diesem Jahr übrigens auch den neuen, fälschungssichereren 50-Euro-Geldschein. Den hatten die Falschgeldbeauftragten der Deutschen Bundesbank schon vor dem offiziellen ersten Ausgabetag dabei – allerdings entwertet. Sicher ist sicher.

Und auch diverse Scheine, die kriminellen Machenschaften entsprungen sind. „Wir wollen die Achtsamkeit der Bevölkerung für Falschgeld erhöhen“, begründete Nick Langenhagen das Engagement der Deutschen Bundesbank bei der Euregio-Wirtschaftsschau. „Auch wenn nur relativ wenig Falschgeld unterwegs ist, hat jede Falschnote gewonnen, die erst wir aus dem Verkehr ziehen.“ Und genau deswegen tragen Banker gern Schwarz: „Jedes Falschgeld ist letztlich zu erkennen, wenn man das Wasserzeichen vor einen schwarzen Hintergrund hält. Nur das von echten Banknoten ist dann noch gut zu sehen“, erklärte Langenhagen.

Die Euregio-Wirtschaftsschau im Sportpark Soers, Albert-Servais-Allee 50, ist bis zum 26. März täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Infos auch über das Programm gibt es im Internet.

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