Aachen - „Euregio“ lockt mehr als 160 000 Besucher

„Euregio“ lockt mehr als 160 000 Besucher

Von: Birgit Broecheler
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Die Hände zum Himmel: Die Euregio-Wirtschaftsschau war mit 450 Ausstellern und 160 000 Besuchern wieder ein Publikumsmagnet. Foto: Andreas Schmitter
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Nächstes Jahr soll es noch mehr Werbung in den Niederlanden und Belgien geben: „Euregio“-Geschäftsleiter Ragnar Brockschnieder und Raphaela Acker sind mit der diesjährigen Auflage sehr zufrieden.

Aachen. Mehr als 450 Aussteller und über 160.000 Besucher – diese Zahlen lassen Ragnar Brockschnieder, Geschäftsleiter der Euregio Messen GmbH, zufrieden auf die 27. Euregio-Wirtschaftsschau zurückblicken.

„Die Besucherzahlen sind im Vergleich zum vergangenen Jahr leicht angestiegen. Bei den Ausstellern aus Belgien und den Niederlanden konnten wir die fast zweistelligen Wachstumszahlen der vergangenen Jahre halten“, resümiert Brockschnieder. Dass die Wirtschaftsschau eine feste Größe im Kalender der Aussteller ist, zeige die Zahl der Wiederkehrer: 70 Prozent der Unternehmen seien „Alt-Aussteller“, verrät Brockschnieder. Ein Großteil der Neuzugänge bringe vor allem Innovationen im Bereich der Informationstechnik, der Neuen Energien, in Einrichtung und Bau.

Den Erfolg der Messe sieht der Geschäftsleiter in mehreren Gründen: „Wir haben uns dieses Jahr frischer gezeigt, sind mit den Themen Internet und Computer auch auf junge Leute zugegangen.“ Zudem habe man mit dem Sonderthema Gesundheit den Besucherwünschen der Vergangenheit Rechnung getragen. „Wenn die Resonanz auf das Thema groß ist, soll Gesundheit eine feste Größe bei uns werden“, erklärt Brockschnieder.

Auch Korea mit dabei

Auch wenn die meisten Aussteller aus der Aachener Region kommen, finden doch auch immer wieder Unternehmen von weiter her den Weg zum Aachener Bendplatz. So waren in diesem Jahr auch Firmen aus Korea, Frankreich, England, Österreich und der Schweiz vertreten. „Unsere Kompetenz bleibt aber die Euregio und ihre wirtschaftliche und kulturelle Vielfalt“, verspricht Brockschnieder.

Viel Spielraum sieht der Geschäftsleiter in Belgien und Holland. „Dort müssen wir mehr Marketing betreiben, um die Messe bekannter zu machen.“ Das findet auch Paul Ickenroth von Smebo. Der Spezialist für Türen- und Fensterrahmen aus Kerkrade präsentierte sich zum ersten Mal auf der Euregio-Messe und meint: „Wir hatten mehr Leute erwartet, auch aus Holland. Mehr Werbung dort wäre sicher gut.“ Zufrieden zeigte sich hingegen Theodor von Keudell vom Möbelhaus Villa Romana in Eupen. „Die Besucherzahlen sind gut. Für uns hat sich die Messe rentiert. Allerdings würden wir uns wünschen, dass die Schau im kommenden Jahr zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet – in der Hoffnung auf besseres Wetter.“

Murmeltier-Balsam

Zu gut darf das Wetter aber auch nicht sein, findet Erna Ihrlich, die seit 22 Jahren mit Knoblauch-Saft, Stutenmilch-Creme und Murmeltier-Balsam auf der Euregio-Wirtschaftsschau vertreten ist. Denn sonst kämen die Leute auch nicht. Mit der diesjährigen Messe ist sie sehr zufrieden: „Ich habe viele neue Kunden gehabt. Und auch meine Stammkunden sind wieder gekommen.“

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