„Euregio“-Besucher bleiben der Messe treu

Von: Christiane Chmel
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Bunter Zirkus: Auf der „Euregio“ ging es vielfältig zu. Allerdings gibt es auch Stimmen, die insgesamt Verbesserungsbedarf sehen. Dem wollen die Veranstalter nachgehen. Foto: Andreas Schmitter
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Schon ist das Portemonnaie weg: Die Bundespolizei zeigte auf der Bühne eindrucksvoll die Tricks der Diebe und gab Tipps zur Prävention. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Was wir erreichen wollten, haben wir erreicht.“ Norbert Hermanns, Geschäftsführer der „Euregio-Messen“, ist zufrieden. Gestern ging die „Euregio Wirtschaftsschau“ auf dem CHIO-Gelände zu Ende. Hermanns blickt jedoch bereits voraus.

„Wir sind jetzt schon dabei, für 2016 verschiedene Optimierungen auf den Weg zu bringen.“ Die größte Verbrauchermesse im Dreiländereck zog laut Veranstalter in neun Tagen rund 100.000 Menschen an. Trotz oder gerade wegen des Umzugs vom Bendplatz in die Soers 2014 blieben langjährige „Euregio“-Besucher der Messe 2015 treu – und neues Publikum konnte hinzugewonnen werden.

Mit dem Standortwechsel hatte für die Schau ein neues Zeitalter begonnen. Themenhallen mit spannenden Neuerungen zeigten in Kombination mit bewährten Themenwelten die eindrucksvolle Vielfalt der Euregio Maas-Rhein mit über 320 Ausstellern. Ob Haus und Garten, Essen und Trinken, Gesundheit, Sport oder Lifestyle – die Wirtschaftsschau wartete mit einem breiten Angebot auf. Dabei fehlten auch die kleinen inhabergeführten Betriebe aus der Region nicht. „Wir waren positiv überrascht, dass es auf so einer großen Messe auch noch kleine Betriebe gibt, die mit viel Herzblut dabei sind“, sagte Frank Majewski, der mit seiner Frau Samantha den letzten Veranstaltungstag für einen Rundgang nutzte.

Mit einem zukunftsorientierten Ausstellungs- und Eventkonzept sollte die Schau 2015 in der Außendarstellung ein neues Antlitz erhalten und sich auf lange Sicht als immer erlebnisreichere und qualitativ hochwertigere Messeveranstaltung für die Besucher der gesamten Region etablieren. So stand unter anderem das Thema „Mobilität der Zukunft“ im Vordergrund. Energieversorger, Autohäuser und die RWTH zeigten Fahrzeuge mit Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenantrieb. An bieter von Pedelecs sowie E-Bikes boten den Besuchern einen direkten Dialog über umweltbewusste Dienstleistungen und Produkte an.

Neu hinzugekommen war auf der Wirtschaftsschau auch das Gesundheitsforum in gleich drei verbundenen Hallen. Krankenhäuser und Kliniken, Krankenkassen, Pflegeheime, Fitnessstudios und Sportschuhanbieter informierten gemeinsam über ihre Angebote sowie über Prophylaxe und Prävention. Unter dem Aspekt der Aufklärung fanden täglich Vorträge von Ärzten und Mitarbeitern der Krankenkassen statt. „Die Vorträge waren sehr gut besucht“, bilanzierte Rica Reinisch seitens des Veranstalters. „Diesen Bereich wollen wir 2016 weiter ausbauen, denn das sind Themen, die die Menschen bewegen.“

Auch das Unterhaltungsprogramm kam nicht zu kurz. Das Highlight am Abschlusstag war die Wahl zur „Miss und Mister Euregio“, die schon Models wie Rebecca Mir gewonnen hatten. „Der weitere Karriereweg der ein oder anderen Miss Euregio zeigt, dass wir als Jury mit der Auswahl richtig liegen“, erklärte Jury-Mitglied Gudrun Bertram, die als Fotografin ein besonderes Auge auf die Bewerber hatte. In Rebecca Mirs Fußstapfen tritt 2015 Rosa Lueg, die den Wettbewerb gewann. Mister Euregio 2015 wurde Vincent Oleff.

Die Aussteller erlebten die Euregio 2015 positiv, auch wenn einige mit ihren Messeständen hinter der Mercedes-Benz-Tribüne nicht zufrieden waren. „Hier werden wir optimieren“, erklärte Hermanns, der am letzten Tag neue Ideen und Verbesserungsmöglichkeiten für 2016 – dann feiert die Schau ihren 30. Geburtstag – in den Hallen und auf dem Außengelände festhielt.

Das Ergebnis dieser Analysen wird man im kommenden Jahr in der Soers erleben können.

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