Es wird nicht nur gekocht in der Soers: Die Pferde sind endlich da

Von: Holger Richter
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Zunächst auf dem Abreiteplatz zum Youngsters Cup, dann aber endlich auch im Springstadion: Am Freitag haben endlich auch die Pferde Einzug auf dem Turniergelände in der Soers gehalten. Foto: Harald Krömer

Aachen. Vor lauter Köchen hätte man beinahe die Hauptdarsteller beim Weltfest des Pferdesports vergessen können. Aber Freitag waren sie dann tatsächlich zu sehen in der Soers: die Pferde.

Dem 32-jährigen Mario Stevens aus Morleben im Kreis Cloppenburg war es vorbehalten, mit seinem Pferd Fairmont E den Youngsters Cup und damit die sportlichen Wettbewerbe des Kurzturniers zu eröffnen. Bei freiem Eintritt tummelten sich bereits mehrere hundert Zuschauer im Springstadion und nutzten die Gelegenheit, einmal auf der großen Haupttribüne Platz nehmen zu dürfen – also dort, wo am Sonntag beim Großen Preis von Aachen nur die Ehrengäste für lau sitzen, alle anderen zahlen für einen Platz auf den blauen Bänken an diesem Tag ab 135 Euro aufwärts.

Natürlich ist der Zuschauerandrang nicht mit einem CHIO zu vergleichen, aber die Leute kommen, flanieren und bekommen – seit Freitag – auch Sport zu sehen. Von Unzufriedenheit ist bei Turnierdirektor Frank Kemperman jedenfalls keine Spur. Im Gegenteil. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte der Niederländer. „Vor den Zelten der Köche hat es schon zur Eröffnung lange Schlangen gegeben. Und beim Youngsters Cup war die Haupttribüne gut gefüllt.“ Erwartungen an eine Besucherzahl habe man vorher nicht gehabt, „schließlich bieten wir das so zum ersten Mal an“. Eine Bewertung der Premiere wollte sich Kemperman noch nicht erlauben, aber eins gefällt ihm – unabhängig von der Zuschauerzahl – schon jetzt: „Die Stimmung auf dem Gelände ist super.“

Davon wussten auch die Köche zu berichten, die natürlich auch am Freitag wieder in der Gourmetmeile am Start waren. „Das war ein unwahrscheinlich sympathischer Auftakt. Ich habe mich sofort wohlgefühlt“, sagte Johann Lafer auf der Bühne des Zeitungsverlages Aachen (ZVA) im Gespräch mit unseren Moderatoren Thomas Vogel, Laura Beemelmanns und Achim Kaiser. Und der Vizepräsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), Baron Wolf von Buchholtz, versicherte auf der ZVA-Bühne: „Ich habe alles probiert, was ich bekommen konnte. Und es hat alles gut geschmeckt.“ Sprach‘s und eilte hinüber ins Springstadion, wo nun endlich auch der Sport begann.

Denn Talks auf der ZVA-Bühne gibt es immer nur dann, wenn im Springstadion keine Wettbewerbe ausgetragen werden. So werden am heutigen Samstag beispielsweise neben Turnierdirektor Kemperman (11 Uhr) am Nachmittag auch wieder die Köche Johann Lafer, Rainer Hensen und Christof Lang sowie Oberbürgermeister Marcel Philipp und ALRV-Präsident Carl Meulenbergh erwartet.

Am Sonntag wird die Luxemburger Weltklasse-Köchin Léa Linster ab 11 Uhr ihr aktuelles Buch „Mein Weg zu den Sternen“ vorstellen und sicher auch das eine oder andere Autogramm schreiben. Und nach dem großen Preis von Aachen wird der Gourmetbotschafter Reiner Calmund sein persönliches Fazit des Turniers ziehen.

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