Aachen - Erst Karate, und dann ab zur Vorlesung

Erst Karate, und dann ab zur Vorlesung

Von: Florian Weyand
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Das neue Programm des Hochschulsportzentrums (HSZ) liegt vor - und die Resonanz ist jetzt schon gewaltig. Natürlich gibt es populäre Trendsportarten wie Ball-, Teamsport und Kampfsport. Aber auch mit ausgefallenen Sportarten wie Ultimate Frisbee, Rhönradturnen und Jonglieren lockt das HSZ Studierende an.

Es liegen nach zwei Wochen bereits 10.000 Anmeldungen für die über 70 angebotenen Sportarten vor. Diese große Nachfrage begründen die Anbieter damit, dass Sport und Fitnessprogramme ein perfekter Ausgleich zum Studienstress sind. "Der Sport als integrierendes Element prägt den Lebensstil der Hochschule", sagt Nico Sperle, der Leiter des HSZ.

Das Programm integriert aber nicht nur Spitzensportler, die an Wettkämpfen teilnehmen wollen. Auch Anfänger, die - eventuell nach frustrierenden Erfahrungen im früheren Schulsport - keinerlei Kenntnisse haben, sind willkommen. "Es ist wichtig, sehr effektiv und gesundheitsorientiert, zu trainieren", erklärt Oliver Rychter, der stellvertretende Leiter des HSZ und Leiter der RWTH-GYM (Fitnessbereich). Deswegen sei es von Vorteil, auch Anfänger gewissenhaft zu unterstützen, damit sie sinnvoll und richtig Sport treiben.

Die Resonanz der Studenten auf das umfangreiche Programm ist wohl auch deshalb so positiv, weil das HSZ die RWTH-GYM-Bereiche von 420 Quadratmeter auf 850 (inklusive 80 Quadratmeter für einen Spinning- und Cardioraum) erweitert hat. Dies sei notwendig gewesen, weil die Nachfrage auf bis zu 70 Prozent aller RWTH-Studenten gestiegen sei und weiter wachse. Das Ziel sei, von 14.000 auf 28.000 Teilnehmer pro Woche zu wachsen und somit größere Kapazitäten für die Studenten zu schaffen, rechnet Sperle vor. Dies sei als Vorbereitung für den kommenden Doppeljahrgang in 2013, wenn noch mehr Studenten erwartet werden, bedeutsam, sagt er.

Neben dem regulären Sportangebot organisiert das HSZ auch einige spezielle Events. Von "Snow-Events" in Landgraaf für Anfänger und Profis über den alljährigen Galaball bis hin zu der Spitzenveranstaltung: der Eishockey-Uni-Cup, bei dem Medizin-, Maschinenbau- und Elektrotechnikstudenten und Professoren in mehreren Duellen gegeneinander antreten. Aber auch Ski- und SnowboardAusflüge - etwa für ein paar Tage in Champéry und Gstaad - sowie Segeltörns vor Korsika sind dieses Semester wieder im Angebot. "Die von Studenten organisierten Touren sollen eine günstige Woche Spaß bieten", erklärt Cord Dassler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des HSZ. Dies unterscheide das HSZ von rein kommerziellen Anbietern.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert