Aachen - Erst Elfmeterschießen bringt die Entscheidung

Erst Elfmeterschießen bringt die Entscheidung

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
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Entscheidung erst im Elfmeterschießen: Walheim besiegt Haaren.

Aachen. In Richterich neigt sich die zweiwöchige Fußball-Party, gepaart mit einer gehörigen Portion Idealismus und sportlichem Engagement, im Rahmen der 32. Aachener Stadtmeisterschaft dem Ende zu. Am Mittwochabend sicherte sich Hertha Walheim nach einem guten Spiel erst im Elfmeterschießen die Teilnahme für das Finalspiel am Samstag (Anstoß 17 Uhr) und trifft dort auf Raspo Brand.

Zwei alte Bekannte sehen sich auf dem grünen Rasen wieder. Um die Plätze drei und vier setzen sich bereits um 15 Uhr im Jürgen-Ortmanns-Stadion in der Grünenthaler Straße Eintracht Verlautenheide und der gestrige Verlierer FV Haaren auseinander.

In der Partie ging Landesligist Walheim favorisiert ins Rennen, von der Papierform her eigentlich nur eine Formsache. FV Haaren (Bezirksliga) versuchte von Beginn an, dem Gegner Paroli zu bieten und einen schnellen Erfolg zu verhindern, die Hertha kam nicht richtig ins Spiel. Haaren hatte mehrere Chancen, die Führung frühzeitig zu erzielen. In der 31. Minute gelang Scheeren das viel umjubelte verdiente 1:0 für den FV Haaren. Die Freude währte jedoch nicht lange, Walheims Kapitän Heinz Putzier gelang überraschend der 1:1-Ausgleich in der 36. Minute. Kurz vor dem Halbzeitpfiff geriet Haaren leicht außer Tritt, die Hertha wurde stärker. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Der FV hatte große Sorgen, er musste gleich auf drei nicht zur Verfügung stehende Torhüter verzichten. Kurzerhand stellte man den als Torjäger geschätzten Juric zwischen die Pfosten, der machte seine Sache recht ordentlich. Die Hertha aus dem Aachener Süden kam besser gewappnet aus den Kabinen, verschaffte sich leichte Vorteile, aber Tore blieben auf beiden Seiten erst einmal Mangelware. Das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Haaren konnte dreimal nicht verwandeln, Walheim nutzte routiniert seine Chance und versenkte drei Bälle ins Haarener Gehäuse: 4:2 für die Hertha, die nun ihren Titel verteidigen möchte.

„Ausrichter“ Rhenania Richterich (zwischenzeitlich ausgeschieden) hofft nun am Samstag auf stärkeren Besuch der Zuschauer, der sich bisher in den 14 Tagen eher im Rahmen hielt. Zwei Wochen für solch ein Turnier seien einfach zu lang, hieß es am Rande. Und auch die Spielansetzungen der Halbfinals erst um 19.30 Uhr wurden kritisiert, schließlich fehlt auf dem Platz eine Flutlichtanlage.

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