Erneut Tresor aus Hangeweiher geborgen

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Gefunden und geborgen: Das THW
Gefunden und geborgen: Das THW holte unter anderem diesen Tresor aus dem Hangeweiher. „Beute”: ein Fisch, der die Freiheit zurückgewann. Foto: THW

Aachen. Die Bergungstaucher des THW Aachen mussten in außergewöhnlicher Sache erneut im Hangeweiher aktiv werden. Erst kurz nach Weihnachten wurden von den Tauchern dort schon drei Tresore geborgen.

Spaziergänger hatten nun erneut einen Tresor in dem kleinen See entdeckt und dies der Polizei gemeldet. Die Kripo fand vor Ort die Angaben bestätigt und bat das Technische Hilfswerk Aachen, wiederum die Bergung zu übernehmen.

Unter Leitung des THW-Ortsbeauftragten Jochem Brammertz - so berichtet THW-Pressesprecher Gerhard Escherich - waren zehn Spezialisten des THW Nachmittag im Einsatz, unter ihnen Mitglieder der Bergungstaucher unter Führung von Taucheinsatzleiter Heinz Vorderstein mit zwei Spezialfahrzeugen und einem Kipper mit Ladekran. Der ungefähre Standort des Tresors war bekannt, aber vom Ufer aus war wegen des getrübten Wassers nichts zu sehen. So musste der Bereich von einem Taucher mit Leinenführung in Streifen abgesucht werden.

Bergungstaucher Sönke Rath stieg in das trübe Wasser und nahm die Suche auf, als Sicherungstaucher überwachte Marcel Schmelzer vom Ufer aus seinen Kameraden. Bei seinem „Fischzug” förderte der THW-Taucher einiges zu Tage, so zwei große leere Geldkassetten, eine leere Brieftasche und einen Einkaufswagen. Nach 30 Minuten Suche fand er auch das Objekt der Begierde - den Tresor. Mit Hilfe des Ladekrans wurde er ans Ufer gehievt. Er war leer, nur ein Fisch hatte sich darin verirrt, dieser wurde wieder in sein Element entlassen. Erste Untersuchungen der Kripo zeigten keine verwertbaren Spuren, so wurden die Fundstücke auf den THW-Kipper verladen.

Bei der abschließenden Suche durch den Sicherungstaucher fand dieser noch eine dritte Geldkassette mit einigen Münzen Rotgeld. Gegen 18.30 Uhr rückte das THW ab und überließ den Hangeweiher wieder ganz den Enten, die sich während der Aktion in eine Ecke des Sees zurückgezogen hatten.

Jetzt nimmt die Polizei die Ermittlungen auf. Die Fundstücke vom Dezember konnten laut Informationen von Polizeisprecher Paul Kemen alle zugeordnet werden. Ob die Täter in allen Fällen ermittelt werden können, ist aber mehr als fraglich. Kemen: „Die Spurenlage ist in solchen Fällen äußerst problematisch.”
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