Erfolgreicher Start der Perspektive 50plus

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Aachen. Marcell Raschke, Geschäftsführer der ARGE in der Stadt Aachen, kann mit Stolz auf sein neu gegründetes Team 50plus blicken.

Seit Jahresanfang 2009 setzen sich zwölf Fallmanager und drei Arbeitsvermittler für eine bessere und zielgerichtete Integration von älteren Arbeitnehmern auf dem Arbeitsmarkt ein. Die ersten Ergebnisse sind sehr erfolgversprechend. Bis heute fanden 74 Betroffene mit Hilfe der ARGE einen neuen Arbeitsplatz.

Bekannterweise sind ältere Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt schwer zu integrieren. Hier setzt das neue Team an, weil eine enge und intensive Einzelfallbetreuung der Kunden ermöglicht wurde. Die Fallmanager und Arbeitsvermittler haben mehr Ressourcen um sich mit den einzelnen Problemen der Kunden auseinanderzusetzen und können mehr individuelle Hilfestellung anbieten.

In intensiven Einzelgesprächen werden Stärken und Schwächen des Einzelnen analysiert und versucht, mit Hilfe von zielgerichteten Fördermaßnahmen die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Die ersten Probleme treten meist schon in der Eigendarstellung der Kunden auf. Hier kann die ARGE für ältere Arbeitnehmer individuelle Bewerbungstrainings anbieten. Darüber hinaus werden, falls erforderlich, fachliche Weiterbildungen angeboten und finanziert.

Mit der Idee des „Job Cafés” gehen die Mitarbeiter der ARGE neue Wege. Interessierte und motivierte Kunden werden ein Mal pro Woche zu einem festen Gruppentermin eingeladen, in dem konkrete Stellenangebote der letzen Wochen besprochen werden und direkt eine Bewerbungsstrategie entwickelt wird.

Aber auch für die Arbeitgeber ist diese Initiative interessant. Mit dem Instrument des Eingliederungszuschusses steht eine attraktive finanzielle Bezuschussung eines Arbeitsverhältnisses zur Verfügung. Gerade in der momentan angespannten Wirtschaftslage ist für den Arbeitgeber eine Bezuschussung ein zusätzlicher Anreiz für die Einstellung, wie die guten Zahlen der ersten Zeit belegen.

Das Projekt finanziert sich überwiegend aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin.
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