Entscheidungen des Planungsausschusses

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Aachen. Der Planungsausschuss hat auf seiner Sitzung am Donnerstagabend zahlreiche Entscheidungen gefällt, die größtenteils einstimmig erfolgten. Zunächst wurde die Verwaltung beauftragt, die Planung für die Freiraumgestaltung von Dom und Rathaus weiter zu bearbeiten.

Den von der Stadt im Herbst ausgeschriebenen Wettbewerb in Form einer Mehrfachbeauftragung gewann das Architekturbüro „Fritschi Stahl Baum” aus Düsseldorf. Nach ihrem Entwurf wird der historische Kern einheitlich gestaltet, die Aufenthaltsqualität der Plätze rund um Dom und Rathaus verbessert und eine Freitreppe an der Rückseite des Rathauses errichtet werden.

Für die Domsingschule ist eine Elternhaltestelle in Planung - als Ersatz für die möglicherweise wegfallenden Parkplätze. „An anderen Schulen haben wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht”, erklärte Planungs- und Umweltdezernentin Gisela Nacken im Ausschuss.

Einstimmig bei einer Enthaltung wurde auch die Offenlage des Bebauungsplanes Nr. 927 an der Laurentiusstraße neben dem ehemaligen Sandhäuschen in Laurensberg beschlossen.

Dort soll ein Stallgebäude des Hofes „Gut Barrire” zu einem Wohnhaus umgebaut werden, außerdem entsteht eine Kindertagesstätte mit Familienzentrum und ein Bürgersaal, der Vereinen zur Verfügung gestellt wird.

Bürgereingaben konnten berücksichtigt werden, der Planungsausschuss beschloss zudem die Einrichtung von 16 zusätzlichen Parkplätzen an der Laurentiusstraße. Auch der Flächennutzungsplan wurde entsprechend geändert. Es gab nur eine Enthaltung.

Der Bebauungsplan Nr. 659 wird voraussichtlich aufgehoben. Am Donnerstag beschloss der Planungsausschuss einstimmig die Offenlage für den „Grünzug Haaren”, die Erholungsfläche am östlichen Stadtrand des Ortsteiles Haaren von der ehemaligen Bahnstrecke bis zum Haarberg.

Ende der siebziger Jahre war dort in einigen Bereichen eine Wohnbebauung zur Arrondierung des Siedlungsgebietes geplant, aber mit wenigen Ausnahmen nicht verwirklicht. Entsprechend wird auch der Flächennutzungsplan geändert, der Planungsausschuss beschloss ebenfalls die Offenlage.

Mehrheitlich beschloss das Gremium im Bereich zwischen Jülicher Straße, Wurmbach und dem stillgelegten Teil des Berliner Rings die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Er dient der Sicherung des städtebaulichen Ziels, die gewerblichen Flächen an diesem Ort zu erhalten und den vorhandenen Wohnraum zu schützen.

Der denkmalgeschützte Ringlokschuppen am Westbahnhof soll funktionsfähig erhalten bleiben. Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, entsprechende Möglichkeiten zu prüfen - trotz eines komplizierten Entwidmungsverfahrens und der Überplanung als Teil des künftigen Hochschulerweiterungsgebietes Campus Westbahnhof.

Das Fußballplatz von Germania Freund an der Birkenstraße wird zu einem Kunstrasenplatz umgewandelt. Einstimmig beschloss der Planungsausschuss die Maßnahme, die von dem Verein zu einem Drittel mitfinanziert wird. Außerdem wird die Beleuchtungsanlage wird erneuert.

Schließlich soll die Nizzaallee durch einen Bebauungsplan in ihrem Charakter erhalten werden. Der Grundstücksmarkt übt einen erheblichen Druck auf die großzügig zugeschnittenen Grundstücke in attraktiver Lage aus, so dass eine weitere Verdichtung zu befürchten ist. Um dies zu verhindern, fasste der Planungsausschuss einstimmig den Beschluss, einen Bebauungsplan aufzustellen.
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