Entenküken auf Abwegen: Polizisten als Vogelretter

Von: red/pol
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Aachen. Eine kleine Entenfamilie hat am Wochenende in Aachen für einen Polizeieinsatz der ungewöhnlicheren Art gesorgt. Gleich mehrere Autofahrer und besorgte Anwohner hatten die Polizei alarmiert, weil die gefiederte Gruppe, bestehend aus Mutter und zwei Kleinkindern, im Frankenberger Viertel immer wieder Straßen überquerte.

„Die Polizisten nahmen sich der Sache an“, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Einsatzbericht. Die Beamten versuchten, „verbal und tiergerecht vor allem auf die Mutter einzuwirken“, stießen aber statt Einsicht auf beharrliche Ignoranz. „Besonders das Muttertier, das gar zwischen hoheitlichen Anweisungen der Beamten laut dazwischenschnatterte, zeigte keine Einsicht.“

Als die Lage mit gutem Zureden nicht bewältigt werden konnte, wurde die Tierrettung hinzugerufen. Die Experten waren allerdings noch mit einem Falkenkind in Richtung Tierpark unterwegs und konnte sich erst anschließend um die Enten kümmern. Dann aber wurden die Wasservögel in Sicherheit gebracht.

Auf den naheliegenden Kalauer „Ente gut, alles gut“ verzichtet der Polizeibericht, hält allerdings fest: „Vom Herrn Erpel war übrigens während des Einsatzes nichts zu sehen und nichts zu hören.“ Immerhin bleibt festzuhalten: „Rechtliche Folgen wird das Fehlverhalten der Entenfamilie wohl nicht haben.“

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