Aachen - Ente in Not: Polizei bemüht sich um Wasservogel

Ente in Not: Polizei bemüht sich um Wasservogel

Von: red/pol
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Ente
Dieser Ente versuchten Aachener Polizisten zu helfen. Foto: Polizei Aachen

Aachen. „Ente in Not, Polizei versucht zu helfen“: Mit diesen Worten leitete Paul Kemen, Pressesprecher der Polizei Aachen, am Mittwochnachmittag eine Pressemitteilung ein. Es ging tatsächlich um Geflügel.

„Das Aachener Polizeipräsidium ist ein beliebtes Ziel vieler Lebewesen -  zumindest einige Exemplare der Tierwelt schätzen das Biotop vor dem Gebäude“, heißt es in der Pressemittelung. Vor allem Schildkröten, Fische und gleich mehrere Entenfamilien fristeten dort ihr beschauliches Dasein.

Am Mittwoch machten Ordnungshüter allerdings eine nicht so erfreuliche Entdeckung: eine sichtlich verletzte Enten-Frau hockte vor den Streifenwagen „und blockierte deren Einsatzfähigkeit“. Gleich mehrere Beamte sorgten sich um das aufgeregte Tier.

Eine erste Diagnose der Ordnungshüter: Verletzung des Sprunggelenks oder Kniegelenks rechts. „Therapievorschlag: Tierarzt benachrichtigen.“ Die Beamten schritten zur Tat.

Doch es sollte anders kommen. „Aus eigener menschlicher Erfahrung wissen wir ja, je näher der Arzttermin rückt, desto schwächer wird der Schmerz. Plötzlich ist er ganz weg und man weiß gar nicht, warum man überhaupt klagte“, schreibt Kemen in der Pressemitteilung weiter. So scheine es auch in der Tierwelt zu sein. Anders sei nicht zu erklären, dass die Entenfrau plötzlich abhob, als der Tierarzt sich näherte - und sich scheinbar ohne jedes Handicap vom Präsidiumsgelände entfernte.

„Und dennoch werden wir die Tierwelt auf unserem Grundstück weiter fein im Auge behalten und helfen, wo wir nur können“, versprach der Polizeisprecher. Zurzeit brüteten Elstern vor dem Gebäude.

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