Engellauf: In Rekordzeit durch den Brander Wald

Von: Tim Habicht
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Ab auf die Piste: Insgesamt 1000 Teilnehmer zählte der 5. Aachener Engellauf in den verschiedenen Disziplinen. Foto: Andreas Steindl
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Hund läuft mit: Was Herrchen gut tut, kann für Vierbeiner nicht schlecht sein. So gab es auch tierische Teilnehmer beim Engellauf.

Aachen. Genau zum Start der Walker beim 5. Aachener Engellauf kam dann doch noch der große Regen. Es schüttete wie aus Eimern. Die Verantwortlichen und die teilnehmenden Läuferinnen und Läufer nahmen es mit Humor. „Das ist nur, damit die Strecke nicht so trocken und staubig ist“, war beispielsweise zu hören.

Und tatsächlich hörte der Regen nach kurzer Zeit wieder auf. Dann gingen auch die fast 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zehn Kilometer langen Hauptlaufs an den Start. Dabei sprintete Mussa Hudrog von den Aachener Engeln beziehungsweise der Aachener Turn-Gemeinde (ATG) gleich beim Startschuss vorne weg – und sollte auf der Strecke eine unschlagbare Leistung hinlegen.

„Das ist einfach unglaublich, was Mussa hier wieder geleistet hat! Auf dieser extrem anspruchsvollen Strecke rennt der mit einer Zeit von 31 Minuten und 55 Sekunden phänomenal allen davon“, staunte Martin Lücker, Organisator des Laufes und Vorsitzender der Aachener Engel. Die ohnehin schwierigen zehn Kilometer durch den Brander Wald wurden durch viele Pfützen und einen tiefen, schwer zu laufenden Untergrund noch anspruchsvoller. Aber Mussa Hudrog, der bei der Siegerehrung auch als „Our King“ angekündigt wurde, legte einen neuen Streckenrekord hin und hatte am Ende satte vier Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Für den guten Zweck unterwegs

Hudrog ist kein Unbekannter in der Läuferszene, tritt erfolgreich sowohl für die ATG als auch bei Benefizläufen für die Aachener Engel an. Eine solche Benefizveranstaltung war der 5. Aachener Engellauf nämlich. Alle Einnahmen fließen in die Förderung von bedürftigen Kindern und Jugendlichen. Außerdem wurden diesmal auch Gelder für den kleinen Adil, der im Rollstuhl sitzt, gesammelt.

Bei einem Lauf in Aachen durfte natürlich auch Peter Borsdorff, Initiator der Aktion „Running for Kids – Leichtathleten helfen behinderten Kindern“, nicht fehlen. Er sammelte inzwischen 888.000 Euro für seine Aktion und stand mit seiner bekannten Sammelbüchse an der Strecke des Aachener Engel Laufes. „Läufe wie dieser sind immer unterstützenswert. Ein Lauf, der Gutes tut und sich dafür einsetzt, ist sehr wichtig und sehr toll“, sagte Borsdorff, der selber an diesem Tag 500 Euro spendete. Aber es war nicht nur der karitative Gedanke des Laufes, sondern auch die Spannung und damit natürlich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selber, die den 5. Aachener Engellauf zum vollen Erfolg machten.

„Die Organisation war in diesem Jahr wirklich perfekt. Alles hat gepasst, und sogar die Sonne ist noch rausgekommen“, zog Martin Lücker ein positives Fazit. Extrem zufrieden waren auch Corneel Steukers aus dem belgischen Hauset und seine belgische Schäferhündin Anuk. „Wir laufen seit drei Jahren immer zusammen. Ihr macht das immer sehr viel Spaß. Dabei ist es für mich wesentlich anstrengender als für sie“, sagte Steukers nach dem Lauf lachend.

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