Aachen - Energiesparen in den vier Wänden leicht gemacht

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Energiesparen in den vier Wänden leicht gemacht

Von: Kathrin Albrecht
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Heizung läuft, das Licht brennt, waschen, kochen, Lebensmittel lagern muss die geneigte Hausfrau oder der Hausmann irgendwie auch. All das verbraucht Energie, manchmal mehr, als man möchte. „Spätestens, wenn die nächste Heiz- oder Stromabrechnung ins Haus flattert, sehen viele Verbraucher Handlungsbedarf“, weiß Maria Feldhaus, Energieberaterin bei der Aachener Verbraucherzentrale.

Zum Thema Energiesparen bietet die Verbraucherzentrale verschiedene niederschwellige Angebote an, in denen Mieter und Eigentümer Tipps erhalten, um den Verbrauch zu verringern. Beispielsweise in einem halbstündigen Beratungsgespräch in der Verbraucherzentrale. Hier geben Feldhaus und ihre Kollegen allgemeine Tipps zum Thema Einsparungen bei zu hohen Heiz- und Stromkosten, zur Lüftung oder bei Fragen zur Wärmedämmung oder Erneuerung der Heizungsanlage und entsprechenden Fördermöglichkeiten.

Lässt sich der Fall nicht so einfach am Schreibtisch lösen, ist auch eine Ortsbegehung möglich, um dem hohen Stromverbrauch auf den Grund zu gehen. Beim „Basis-Check“ erfasst Architektin und Energieberaterin Sabine Fenchel sowohl allgemeine Daten zur Wohnung als auch Angaben zur Heizung und Anzahl der Geräte. Der abschließende Bericht führt wie bei einer Checkliste genau auf, wo etwas getan werden müsste und wo es gut läuft. „Oft ist es nicht die eine Sache, die den hohen Stromverbrauch verursacht, sondern es ist die Summe der Dinge“, erklärt Sabine Fenchel.

Vor allem Mieter will die Verbraucherzentrale mit der Ortsbegehung ansprechen. Meist reichen schon kleine Veränderungen in der Verhaltensweise, um die Kosten zu senken, weiß sie aus Erfahrung.

Eigentümern oder Mietern, die einen Zugang zu ihrem Brennwert-Kessel haben, bietet die Verbraucherzentrale auch einen Brennwert-Check an. „Viele haben in die Erneuerung einer Heizungsanlage investiert und sind dann enttäuscht, wenn die neue Anlage nicht die erhofften Einsparungen erzielt“, sagt Feldhaus. Mithilfe eines Datenloggers, der an den Kessel angeschlossen wird, werden die Verbrauchsdaten, wie Temperatur oder Menge des Kondensats gemessen und in einem zweiten Termin ausgewertet.

„Wir verändern dabei keine Einstellungen, sondern geben dem Kunden Tipps an die Hand, die er an seinen Installateur weitergeben kann“, erläutert Verbraucherschützerin Sabine Fenchel. Zu zu den Beratungsangeboten gibt es Broschüren und Ratgeber.

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