Aachen - Energieschub für mittlere und kleine Unternehmen

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Energieschub für mittlere und kleine Unternehmen

Von: Rolf Hohl
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Energieschub: Bernd Büttgens, Heike Krier, Sabine Tramm-Werner, Markus Terodde, Gerti Steffens und Sven Pennings (v.l.) stellten das Motto des Innovationswettbewerbs der Gründerregion Aachen vor. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Das Motto der „AC2 – die Wachstumsinitiative“ ist durchaus wörtlich zu verstehen: Energieschub. Und der soll in den kommenden Monaten kleine und mittlere Unternehmen voran bringen.

 „Der Innovationswettbewerb der Gründer-Region Aachen ist eine Art Jungbrunnen für die Unternehmen in der Region“, sagt Bernd Büttgens, Pressesprecher der Stadt Aachen. Insbesondere deshalb, weil sich bereits bestehende Firmen wieder auf sich selbst besinnen würden und Innovationen verwirklichten, die ansonsten in der Schublade geblieben wären.

Neben dem Ehrgeiz der Teilnehmer besteht die Chance für Unternehmen bei der AC2-Wachstumsinitiative in der kostenlosen Beratung durch die über 200 Experten.

Dazu gehören Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Personalberater oder Marketing-Experten, die den Unternehmen qualifizierte Hilfestellung geben. „Auch angefangene Projekte werden so oft weiter vorangetrieben, weil man das in der Gruppe ja viel konsequenter macht“, erklärt Heike Krier, Geschäftsführerin der Gründerregion Aachen. So hätten viele gute Ideen, für die im Produktions- und Entwicklungsalltag die Zeit und die Mittel fehle, die Möglichkeit zur Realisierung – was sich letztlich in neu geschaffenen Arbeitsplätzen widerspiegele.

Die ersten drei Ränge des Innovationswettbewerbs werden auch mit unterschiedlichen Geldpreisen honoriert. Die Firma Engiro aus Laurensberg belegte beim letzten Wettbewerb den dritten Platz unter über 40 teilnehmenden Unternehmen und profitierte von der Teilnahme. Sie stellt kompakte Elektro-Antriebe und Generatoren her, die etwa die Reichweite von Elektrofahrzeugen erhöhen. Auch in Aachener Bussen könnte die Technologie zum Einsatz kommen.

„Wir wollen uns nicht auf den hektischen Markt für Pkw-Antriebe stürzen, sondern konzentrieren uns auf kleine Stückzahlen, etwa für Elektrobusse“, so Engiro-Geschäftsführer Ernst August Werner. Mit seinen Produkten besetzt Werner eine wichtige Nische im Bereich der hybriden Antriebe. Sind deren Batterien nämlich einmal unerwartet leer oder die Leistung reicht für gewisse Spitzenbeanspruchungen nicht mehr aus, springen seine sogenannten „Range Extender“ ein.

Dabei handelt es sich um Module, die den Hauptmotor in seiner Leistung unterstützten. Sie zeichnen sich besonders durch ihre kompakte Bauweise und durch ihre Leichtigkeit aus. Gegenüber einem herkömmlichen Batterieblock, wie sie in Linienbussen verbaut sind, seien diese Module nur noch halb so schwer, sagt Ernst August Werner.

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