Einhard-Schüler: Pfiffig, kreativ und stark im Team

Von: Laura Hentz
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Große Hilfe der kleinen Spender: Dank des Engagements der Einhard-Schüler gibt es Hilfe für den Kinderschutzbund und für den Förderverein „Integration durch Sport“. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Über mehrere Wochen haben rund 300 Schülerinnen und Schüler des Einhard-Gymnasiums in ihrer Freizeit gebastelt, gebacken und gewerkelt. Für ihren Weihnachtsbasar haben sie Tassen und Weihnachtskugeln bemalt, Vogelhäuschen, Holzengel und Adventsgestecke gebastelt und Plätzchen ausgestochen. Die Kunstwerke konnten die Familien, Freunde und alle anderen dann für den guten Zweck erwerben.

„Die Kinder haben die Leute richtig zum Kaufen motiviert“, erzählt Tu Phuong Brendel nicht ohne Stolz. Gemeinsam mit zwei weiteren Müttern hat sie den Basar organisiert. Und mit ihrem Engagement haben die 5., 6. und zwei 7. Klassen an einem Tag knapp 5000 Euro eingenommen. Das Geld haben sie nun dem Abenteuerspielplatz „Zum Kirschbäumchen“ des Kinderschutzbunds sowie dem Aachener Förderverein „Integration durch Sport“ gespendet.

Spielhaus wird aufgemöbelt

Bei der Scheckübergabe bedankten sich die Empfänger ganz herzlich: „Ich finde es wirklich toll, dass sich Kinder so für andere Kinder einsetzen“, freute sich Andrea Weyer, Geschäftsführerin des Ortsverbands Aachen des Kinderschutzbunds. Ihr Abenteuerspielplatz bietet 10.000 Quadratmeter zum Spielen für Kinder bis 15 Jahre. Im neuen Jahr soll er mit einem renovierten Spielhaus wiedereröffnet werden.

Mit dem Geld des Weihnachtsbasars finanzieren sie die neue Küche, neue Stühle und einen frischen Anstrich. Und auch die Geschäftsführerin des Fördervereins „Integration durch Sport“, Uschi Brammertz, war begeistert: „Ich bin tief gerührt! Mit so viel hätte ich nicht gerechnet.“

Ihre Hälfte des Geldes fließt in ein Fußballcamp für rund 50 Mädchen und 20 Mütter aus dem Ostviertel. In den Grundschulen Düppel-, Barbara- und Mataréstraße kicken die Mädels schon jetzt in den AGs. Und zu Pfingsten fährt der Verein mit ihnen in die Eifel. Die Spende der Einhard-Schüler sichert die Verpflegung, und Brammertz versichert: „Da ist dann auch mehr als ein Eis zum Nachtisch drin.“

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