Einhard-Schüler haben in der Formel-1 die Nase vorn

Von: Sarah Siemons
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Am Start: Bei den Landesmeisterschaften von „Formel 1 in der Schule” in Hannover nahmen auch zwei Aachener Teams mit elf Schülern vom Einhard-Gymnasium teil. Foto: Max Wilke

Aachen. Am Ende siegte die Innovation. Denn obwohl das Team HÜW den deutlich schnelleren Wagen ins Rennen schickte, überzeugte das Team DSV die Jury mit ihrer Bauidee und landete auf Rang 8.

Die beiden Schülerteams des Einhard-Gymnasiums hatten sich bei den Regionalmeisterschaften des Technologie-Wettbewerbs „Formel 1 in der Schule” qualifiziert.

Jetzt standen die Deutschen Meisterschaften in Hannover mit insgesamt 16 Mannschaften an. „Es ist toll, mit welcher Begeisterung die Jugendlichen an die Sache herangegangen sind: Ideen sammeln, Sponsoren suchen, die Teambox und -kleidung gestalten”, sagt Max Wilke, der die elf Schüler aus der Oberstufe gemeinsam mit dem Kollegen Markus Schmitz betreute. Bislang als freiwilliges Angebot, zum neuen Schuljahr soll das Projekt nun eine AG werden.

Für die Teilnehmer aus ganz Deutschland galt es, verschiedene Aufgaben zu erfüllen: Neben der Reaktionszeit am Start, floss auch das Rennen und die Gesamtpräsentation mit in die Bewertung ein. Schnell zu sein, reichte also nicht alleine aus, um zu punkten. Gut, dass sich die Einhardianer vorher einige Gedanken gemacht hatten. Während sich die fünf Teilnehmer vom Team DSV in gold und rot zeigten, präsentierten sich die sechs vom Team HÜW ganz in schwarz-rot.

Aber natürlich galt die meiste Aufmerksamkeit den Miniaturautos. Die aus Balsaholz gefertigten Wagen werden mit einer Gas-Patrone angetrieben und haben einen Wert von bis zu 300 Euro. „Tatkräftige Unterstützung haben wir vom Institut für Gesteinshüttenkunde der RWTH erhalten, wo die Wagen kostenlos gefräst wurden”, erklärt Wilke.

So Innovativ wie die Idee eines Leitwerks am Heck, mit dem die Aachener Schüler die Jury beeindruckten, sind übrigens auch die Namen der Teams. DSV steht nämlich als Abkürzung für „Die Staubsaugervertreter” und HÜW - die auf dem 14. Platz landeten - für „Handelsübliche Waschmaschinen”. Auch wenn die Namensfindung am Ende nicht mit in die Wertung aufgenommen wurde.
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