Eine Ruhestätte für Jakobspilger

Von: David Grzeschik
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Pilgerbank St. Jakob Pfarrer Andreas Mauritz mitte, segnet links: Heiner Laschet, rechts Mabfred Aretz, beide Pfarre St. Jakob

Aachen. Wer nach Santiago de Compostela pilgert und dies über Aachen tut, soll in der Kaiserstadt auch rasten dürfen. Dafür zumindest haben sich Heiner Laschet sowie Manfred und Tim Aretz eingesetzt. Die drei Herren zeichnen für eine neue Pilgerbank im Kirchgarten der Pfarre St. Jakob verantwortlich, die jetzt von Pfarrer Andreas Mauritz eingeweiht wurde.

Sie soll Jakobspilgern auf der Reise nach Spanien in Zukunft Rastmöglichkeit sein.

Die Idee, eine Bank für Pilger und Besucher der Pfarre St. Jakob aufzustellen, kam nicht von ungefähr. Manfred Aretz, Tim Aretz und Heiner Laschet entschlossen sich 2005 dazu, mit ihren Fahrrädern den Pilgerweg nach Santiago de Compostela auf sich zu nehmen. Schon nach wenigen Etappen lernten die drei Männer aber die Bedeutung von Rast- und Ruhestätten auf dem Pilgerpfad kennen. Inspiriert davon setzten sie sich später in Aachen für eine Sitzgelegenheit im Kirchgarten der Pfarre St. Jakob ein.

Finanziert wurde die Bank durch Erlöse verschiedenster Art. „Die Reiseerlebnisse vor und während der Pilgerreise nach Santiago wurden anlässlich einer Abendveranstaltung im Jakobushaus in einem kurzweiligen Diavortrag geschildert“, berichtet Mauritz. Von den Eintrittsgeldern, aber auch mit der Versteigerung von Reiseutensilien gelang es, den finanziellen Grundstein für die Einrichtung der Pilgerraststätte zu legen. Eben jene besteht nun aus einem Tisch und zwei Bänken – und lädt im ruhigen Kirchgarten zur Entspannung und Erholung ein.

Anwesend bei der Einweihung war auch Andreas Mauritz‘ Vorgänger in St. Jakob, Pfarrer Wolfgang Acht. Die Idee zur Pilgerraststätte entstand bereits unter ihm – entsprechend zufrieden zeigt sich Acht nun mit dem Ergebnis. „Seien Sie mutig, setzen Sie sich ab und zu auf diese Bank. Und wenn Menschen vorbeikommen, dann sagen Sie: ‚Ich warte auf jemand Netten, um mit ihm ins Gespräch zu kommen“, ermuntert der Geistliche zum Benutzen der neuen Bank.

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