Eine Reise in multikulturelle musikalische Landschaften

Von: Bernd Büttgens
Letzte Aktualisierung:
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Weltmusiker aus Aachen: Manfred Leuchter spielt am 25. August um 20 Uhr mit Band auf der Burg Wilhelmstein.

Würselen/Aachen. Der Weltenbummler ist soeben heimgekehrt. Die Konzerttage in Beirut, zu denen Musiker aus allen Himmelsrichtungen strömten, um gemeinsam auf den Bühnen zu spielen und zu singen, haben ihn spürbar inspiriert. Manfred Leuchter ist an vielen Orten auf der Welt daheim, ein gern gesehener Gast und Freund, ein Kulturkümmerer, ein Weltmusiker eben.

Er schmunzelt: „In Beirut hatte ich fast das Gefühl, dort kenne ich mehr Leute als hier in Aachen.“ Die Betonung liegt jedoch auf dem schönen Wörtchen „fast“.

Denn, jede Wette, wenn Manfred Leuchter am kommenden Sonntag, 25. August, um Punkt 20 Uhr sein Akkordeon nimmt und auf die Bühne der Burg Wilhelmstein in Würselen tritt, dann werden dort viele hundert Menschen sitzen, die ihn kennen und hoch schätzen.

Das Abschlusskonzert der diesjährigen Burg-Open-Air-Saison ist dem weitgereisten Lokalmatadoren vorbehalten, ein Heimspiel für den Musiker von Welt – und das alles unter dem schönen Motto „Carpe Momentum“, genieße den Augenblick! „Ich habe mich für den glücklichen Moment entschieden, weil mir der in diesem Zusammenhang normalerweise erwähnte Tag schon viel zu langfristig erschien“, sagt Leuchter mit einem Augenzwinkern.

Im Mittelpunkt des Konzertes steht mit „Carpe Momentum“ eine herausragende Veröffentlichung des Akkordeon-Künstlers Leuchter. Mit seinem mittlerweile elften Album lässt er wieder aufhorchen. „Ich habe mich noch einmal für die Synthis begeistert“, sagt Leuchter. Er schwärmt von der neuen Synthesizer-Generation, die es ihm ermöglicht, die Zuhörer durch weite und berauschende Klangwelten zu führen, ohne auf sein Instrument, das Akkordeon, zu verzichten.

Stilistisch bleibt er sich in der Veränderung treu. Wer Leuchter kennt, freut sich auf die „Klänge zwischen Bach und Bagdad“, die er selbst gerne zur Beschreibung seines Wirkens so benennt. Wieder will der Aachener Musiker seine Zuhörer auf eine spannende und exotische Reise in faszinierende, multikulturelle musikalische Landschaften mitnehmen.

Unterstützt wird das Konzert auf der Burg Wilhelmstein durch eine ausgeklügelte Lichtregie, die der Veranstaltung einen Multimedia-Charakter verleiht. Und natürlich durch die nicht minder virtuosen Beiträge seiner Band, in der Stefan Michalke (Klavier/Keyboards), Antoine Pütz (Bass) und Afra Mussawissade (Perkussion) mitwirken. Dazu kommen illustre Gäste: Die Australierin Julia Messenger singt - wie auch auf der CD -, der Ex-Aachener Sänger Grant Stevens, heute in Berlin lebend, ist ebenso mit von der Partie wie Kathrin Gass, die wie schon bei Leuchters Weihnachtskonzert im Theater K. die chromatische Mundharmonika spielt.

Karten gibt es in allen Vorverkaufsstellen unserer Zeitung.

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