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Eine köstliche Komödie voller Öcher Flair, Esprit und Witz

Von: Peter Langohr
Letzte Aktualisierung:
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Turbulente Komödie auf Öcher Platt: Die Alt Aachener-Bühne feierte jetzt mit dem Stück „D‘r Heär op d‘r Hoff ben ech“ im Einhard-Gymnasium Premiere.

Aachen. Für ihr neues Stück „D‘r Heär op d‘r Hoff ben ech“, das jetzt im Einhard-Gymnasium umjubelte Premiere feierte, hat die Alt-Aachener Bühne auf eine bewährte Methode zurückgegriffen. Theaterstücke in Öcher Platt sind rar, und alleine in Aachen „bedienen“ vier Laientheater den Mundartbereich.

Um Dubletten oder Wiederholungen aus dem Weg zu gehen, suchen die Bühnen daher hochdeutsche Schwänke, die sie ins Öcher Platt übertragen lassen oder dies – wie die Alt-Aachener Bühne – in mühevoller Kleinarbeit selbst erledigen. Herausgekommen ist frei nach dem Zweiakter „Der Onkel aus Amerika“ von Sascha Eibisch eine köstliche Komödie voll Öcher Flair und Esprit, die den Mimen viel Gelegenheit zu pointenreichem Spiel bietet. Verständlich, dass so viel Pep mit begeistertem Applaus des Publikums in der ausverkauften Aula des Einhard-Gymnasiums quittiert wurde.

Das Geschehen ist schnell erzählt: Bauer Nandes, von Günter Erkens köstlich gespielt, denkt allen Ernstes, er sei Herr auf seinem Hof, aber das letzte Wort hat natürlich seine „liebe“ Frau Neß, von einer wie immer brillanten Leni Reißer verkörpert. Dann ist da Kueb (Richard Strauch), der Bruder von Neß, der „e Fisternöllche“ mit der Bäuerin Threis (Resi Frings) vom Nachbarhof hat. Überraschend kommt Schang, Nandes reicher Bruder aus Amerika, zu Besuch. In dieser Rolle gibt Thomas Sieberichs, Aachens Tollität der Session 2012/2013, ein beachtliches Debüt. Vervollständigt wird die Gemengelage durch die Haushälterin Berta (Sabine Plum), die Magd Nelli (Birgit Drews), den Pferdedoktor Lambert Knochenfuß (Franz Schnitzler), die Wirtsfrau Rosa Liebenstund (Irmgard Faber) und den Knecht Quirin (Ewald Stork) vom Nachbarhof. Wer mehr wissen will, muss selber schauen, darf aber sicher sein, dass ihn ein toller Abend und natürlich einem Happy End erwartet.

Klar, dass auch ein Ensemble wie die Alt-Aachener Bühne nur funktioniert, wenn viele helfende Hände hinter der Bühne tätig sind. Nach einer Idee von Henny Hack bauten Bernd Frings, Hermann-Josef Frings, Detlef Kisser, Heinz Mallmes, Günter Schwieger und Ewald Stork das anspruchsvolle Bühnenbild. Uschi Wenn ist als Inspizientin tätig, Maria Graf und Resi Potrykus sind Souffleusen, und Uschi Schwieger ist für die Maske zuständig. Für die fantasievollen Kostüme zeichnet Karin Faensen verantwortlich, Burkhard Mallmes und Manfred Reißer kümmern sich um die Technik, Ralf Büter, Michaela Mayer-Baske, Renate Strauch sowie Bertchen und Helmut Tillmanns sind die guten Geister hinter den Kulissen.

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