Verlautenheide - Eine „kleine Arena“ mit großem Wert in Verlautenheide

Eine „kleine Arena“ mit großem Wert in Verlautenheide

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
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Freuen sich über den neuen Kunstrasenplatz in Verlautenheide: Eintracht-Vorsitzender Herbert Linden und Bezirksamtsleiter Frank Prömpeler.
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Viele Verdienste um den Verein: Im Rahmen der Platzeinweihung wurden auch zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt. Foto: Ralf Roeger

Verlautenheide. Kunstrasen ist für die Eintracht aus Verlautenheide wahrlich nichts Neues. Der Klub war einer der ersten in Aachen, der sich eine Kunstrasenplatzes rühmen dürfte. Doch jetzt hat man am Heider-Hof-Weg noch einen draufgesetzt. Denn der Verein verfügt nun auch noch über ein Kunstrasen-Kleinspielfeld, das insbesondere der Jugend zugute kommt.

Am Sonntag wurde das Schmuckstück offiziell eingeweiht. Beim Gottesdienst mit Pastor Pero Stanusic, Festreden und Ehrungen hatte man einen freien Blick auf die herrliche Anlage.

Mit der neuen „kleinen Arena“ besitzt der Bezirksligist fürderhin ein echtes Schmuckstück, nämlich eine der modernsten und attraktivsten Platzanlagen im Stadtgebiet. Als der Verein um seinen Vorsitzenden Herbert Linden im Jahre 2015 das Grundstück des ehemaligen Tennisclubs erwerben konnte, reiften rasch die Planungen zum Bau eines modernen Kunstrasenplatzes mit dem Ziel, zukünftig insbesondere den Spiel- und Trainingsbetrieb der insgesamt zehn Jugendteams der Eintracht zu entzerren.

Wie Linden deutlich machte, nutzen neben den Juniorenteams derzeit noch drei Senioren- und vier Freizeitmannschaften die Sportanlage im Grünen. Verständlich, dass der Vorstand und der gesamte Verein stolz auf die Neuerung ist. Die „kleine Arena“ besitzt ein nagelneues Kleinspielfeld in den Maßen von 35 mal 70 Metern. Die Gesamtkosten bewegen sich bei rund 230.000 Euro. In diesem Betrag sei die Eigenleistung nicht inbegriffen.

Linden begrüßte zahlreiche Festgäste, darunter Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten und Bezirksamtsleiter Frank Prömpeler sowie den Ehrenvorsitzenden der Eintracht, Heinz-Josef Linden. Man sei in kleinen Schritten und mit großem ehrenamtlichen Engagement ans Ziel angelangt. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wir müssen dem Tennisclub noch sehr dankbar sein“, so der Vorsitzende.

Natürlich sei beim Bau reichlich Muskelkraft gefragt gewesen. „Mein Dank gilt auch Bezirksbürgermeister und Bezirksamtsleiter, beide haben uns kräftig unter die Arme gegriffen, auch finanziell.“ Linden sprach von einer „wahnsinnigen Herausforderung“. Zweiter Vorsitzender Wilfried Nollé vergaß nicht, Linden „für dessen großen Einsatz“ gebührend zu danken. „Herbert war von früh bis spät unterwegs“, lobte Nollé den Vorsitzenden.

Kinder und Jugendliche profitieren

Mit lobenden Worten brachte auch Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten seine Freude zum Ausdruck. Es sei heutzutage nicht selbstverständlich, dass so ein Projekt ausschließlich in Eigenregie und mit großem ehrenamtlichen Aufwand durch die Vereinsmitglieder habe verwirklicht werden können. Mit dem neuen Kunstrasenplatz sei es der Eintracht gelungen, einen „Mehrwert für den Stadtbezirk“ zu schaffen, der vor allem auch den Kindern und Jugendlichen im Ort zugute komme.

Vorsitzender Herbert Linden vergaß nicht, den zahlreichen Gönnern des Vereins seinen Dank auszusprechen. „Ohne deren großzügige Unterstützung wäre die Umsetzung dieses ambitionierten Vorhabens wohl nicht möglich gewesen.“

Natürlich hatte Linden „seine“ Verlautenheidener in den Dank mit einbezogen, denn die von den Vorstandsmitgliedern organisierte „Haussammlung“ und die eingenommen Spenden hätten wesentlich zum Gelingen beigetragen. Darüber hinaus nutze der Verein eine Fremdfinanzierung durch Mittel des Sportstättenprogramms der NRW-Bank, die jedoch in den nächsten Jahren zurückgezahlt werden muss. Das kann dieFreude über die neue sportliche Errungenschaft allerdings nicht trüben.

Nach dem offiziellen Teil schritt der Vorstand zu Ehrungen von 26 langjährigen Vereinsmitgliedern (viele waren verhindert), die es insgesamt auf 1320 Jahre Vereinszugehörigkeit bringen. „Urgesteine“ mit 70 Jahre sind Matthias Herff, Hans-Dieter Schiffers, Heinz Schiffers, Karl Vonderbank. Auf 65 Jahre bringen es Christian Quarten, Karl-Heinz Rohrkamp und Siegfried Schiffers. Franz-Josef Boßhammer, Wolfgang Former, Hans Hammer, Herbert Kampsmann und Arnold Schäfer sind seit 60 Jahren bei der Eintracht dabei.

Auf ein halbes Jahrhundert bringen es Axel Hammer, Roland Richter, Helmut Zumbe. 40 Jahre zur Stelle sind Theo Fink, Monika Hillemacher, Christa Sawalies, Wilfried Sawalies, Harald Schiffers, Frank Schmitt, Elmar Schwartz, Thomas Linden. Auf immerhin schon 25 Jahre kommen Herbert Bayer, Paul Schneider und Stephan Schumacher.

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