Eine Kapitänsmütze zum 95. Geburtstag

Von: Corinna-Jasmin Kopsch
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Geschenk: Peter Schulte-Herweling (l./Wasserwacht), und Dieter Albert (DRK) überreichten Wolfgang Jöhlinger eine Kapitänsmütze. Foto: Corinna-Jasmin Kopsch
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Peter Schulte-Herweling (links), Leiter der Wasserwacht, und Dieter Albert, Vorstand Soziale Arbeit beim DRK, überreichen Wolfgang Jöhlinger zum 95. Geburtstag eine Foto: Corinna-Jasmin Kopsch

Aachen/Würselen. Zufrieden blickt Wolfgang Jöhlinger auf sein bisheriges Leben zurück. Er hat viel erreicht. Das Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes, Stadtverband Aachen, feiert seinen 95. Geburtstag.

Am 22. Juli 1921 in Berlin-Kreuzberg geboren, wuchs er in Werder an der Havel auf. „Dort wurde auch meine Liebe zum Wasser geboren“, erzählt Jöhlinger, der sich später auch bei der Wasserwacht engagieren sollte. In Belzig bei Werder trat er, motiviert durch seinen Großvater, den Geheimen Medizinalrat Dr. Richard Paasch, 1938 in das Deutsche Rote Kreuz ein. Damals begann seine vielseitige ehrenamtliche Tätigkeit.

Nach seiner Ausbildung im Bauwesen und dem Studium der Architektur kam Jöhlinger Ende 1943 nach Aachen, wo er einen Bergungstrupp als Fachtechnischer Führer zur Beseitigung der Kriegsschäden leitete. Nach Kriegsende war er ab dem Jahr 1947 maßgeblich am Wiederaufbau des Roten Kreuzes beteiligt, unter anderem als Jugend-Rotkreuz-Leiter sowie als Ausbilder. Im Laufe der Zeit engagierte er sich in verschiedenen Bereichen beim Stadtverband Aachen: Er war unter anderem Katastrophenschutz-Beauftragter, maßgeblich am Aufbau der Wasserwacht in Aachen beteiligt und übernahm auch Tätigkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit.

Wolfgang Jöhlinger wurde für sein ehrenamtliches Engagement, unter anderem auch bei den Christlichen Pfadfindern, mehrfach ausgezeichnet. So erhielt er das Goldene Ehrenzeichen der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Seit 2008 ist er Ehrenmitglied des DRK Kreisverbands Aachen-Stadt sowie der DRK-Wasserwacht des Landesverbandes Nordrhein. 2015 wurde ihm zudem der Stifterpreis für ehrenamtliches Engagement der Städteregion Aachen verliehen.

Hauptberuflich war er als Architekt in der Stadtverwaltung tätig. Mit seiner inzwischen verstorbenen Frau Ruth hat er vier Kinder, einige Enkel und Urenkel. In Aachen lebte er 60 Jahre lang, inzwischen ist er in der Wohnanlage „carpe diem“ in Würselen zu Hause.

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