Aachen - Eine gemalte Liebeserklärung

Eine gemalte Liebeserklärung

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Bilder, die Zeitbrücken bauen
Bilder, die Zeitbrücken bauen: Dr. Rasmus Förster zeigt Arbeiten seines verstorbenen Vaters, des Künstlers Jupp Förster.

Aachen. Wenn der Ex-Aachener Rasmus Förster in Stuttgart-Bad Cannstatt sein Büro betritt, dann prangt über seinem Schreibtisch ein großformatiges Bild, das ihn an seine Heimat erinnert.

Eine Kollage von gut zwei Dutzend Aachen-Motiven sind von seinem Vater, dem Architekten Jupp Förster, als Tuschezeichnung zu einem Gesamtbild zusammengestellt worden. Im Zentrum des Bildes sind der Dom und das Rathaus zu sehen, der visuelle Rundgang durch die Aachener Altstadt führt vom Couvenmuseum über Hühnerdieb, Wehrhaften Schmied, Ponttor, Roskapellchen und Elisenbrunnen, über das Stadttheater bis hin zu Sankt Michael in Burtscheid, um nur einige Stationen zu nennen.

Als der promovierte Biologe nach seinem Studium 1987 Aachen verlassen musste, um im Schwabenland eine Stelle anzutreten, da geschah das schweren Herzens. Über die Jahre hinweg blieb er seiner Heimatstadt verbunden und zu den Höhepunkten eines jeden Jahres gehörten stets die Besuche in Aachen.

Besonders die Aufenthalte auf dem Aachener Weihnachtsmarkt zeigten, dass Aachen in den letzten Jahren zunehmend von Touristen entdeckt wird. Viele Gäste aus dem anliegenden Grenzland, aber auch aus Frankreich, England und der Schweiz belegen dies eindrucksvoll.

Hier wurde die Idee geboren, die Bilder von Jupp Förster einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Der Künstler, 1987 verstorben, hat zu Lebzeiten nie eine Ausstellung seiner Werke angestrebt. Von seinen Freunden, Bekannten und Verwandten wurden seine Bilder jedoch hoch geschätzt. Es gibt eine weitere Kollage mit Brunnenmotiven der Aachener Altstadt, aber auch Einzelmotive wie Postwagen, Dom, Hühnerdieb und Hof wurden immer wieder aufs Neue dargestellt, sei es als Tuschezeichnung, teils auch koloriert, oder auch als Aquarell. Als Architekt reizten ihn besonders malerische Stadtwinkel.

Gerade dem im Stuttgarter Raum lebenden Sohn fielen die Veränderungen als erstem auf, die in Aachen zu beobachten sind. Die Buchhandlung an der Buchkremerstraße sah er als den richtigen Ort, die Bilder des Vaters einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. So kam man überein, zunächst einmal zwei der Bilder, nämlich die Kollagen verschiedener Motive der Aachener Altstadt und der Brunnenmotive in verschiedenen Formaten als Posterdruck anzubieten.
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