Eine flotte Lösung soll den Verkehrskollaps stoppen

Von: Laura Knops
Letzte Aktualisierung:
Präsentierten den StreetScoot
Präsentierten den StreetScooter vor großem Medienaufgebot: Achim Kampker und OB Marcel Philipp. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Elektrofahrzeuge sind die Zukunft - für Aachen jedoch, als „Elektromobile Modellregion”, ist Elektromobilität schon Realität. In Zusammenarbeit mit den Hochschulen und unter der Leitung von Professor Dr. Achim Kampker wurde in Aachen an einem Prototyp gearbeitet, der bereits bei der jüngsten Automobilausstellung in Frankfurt große Beachtung fand.

Bei einer ersten Präsentation stellten Oberbürgermeister Marcel Philipp und Kampker das Elektroauto „StreetScooter” vor, das schon in zwei bis drei Jahren durch die Stadt fahren soll.

Äußerlich ist das E-Fahrzeug nicht von einem gewöhnlichen Kleinwagen zu unterscheiden, im Gegensatz zu manch anderen Prototypen, die zwar spektakulär aussehen, doch mit Alltagstauglichkeit nicht viel gemein haben. Entstanden ist ein bezahlbares Auto, das auch für Privatpersonen und vor allem für den Kurzstreckenbereich - die Batterien haben eine Reichweite von rund 120 Kilometern - interessant ist. „Mit dem StreetScooter wollen wir zeigen, dass Elektromobilität effizient und bezahlbar ist”, sagt Kampker, auch Geschäftsführer der StreetScooter GmbH. Etwa 12.000 Euro soll ein solches E-Fahrzeug kosten. 2013 soll die erste Serie produziert werden, gern gesehen ist eine Umsetzung in der Region Aachen.

Für 2014 ist ein spezielles Zustellfahrzeug für die Post geplant, das jetzt schon in Zusammenarbeit mit den Zustellern entwickelt wird um eine Optimierung der Arbeitsabläufe zu erreichen. Die Entwicklungsphase des Prototypen hat etwa zwei Jahre gedauert, soll sich in Zukunft aber nur noch auf ungefähr ein Jahr einschränken. Bei steigenden Bevölkerungszahlen und einem daraus folgendem Wachstum der Städte muss sich auch Aachen neuen Herausforderungen stellen - ein neues Mobilitätskonzept muss her und in das soll der „StreetScooter” bestmöglich integriert werden.

Hans Joachim Sistenich vom Aachener Verkehrsbund sieht in der Vernetzung der verschiedenen Verkehrssysteme ein grundsätzliches Thema. So soll das E-Mobil in ein ganzheitliches Mobilitätskonzept eingegliedert werden und an besonderen Schnittstellen zur Verfügung stehen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert