Ein tolles „CAMMP“ für junge Mathe-Asse

Von: Lamar-Aron Klassen
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Abschluss einer intensiven Woche: In der Couvenhalle präsentierten die am „CAMMP“ beteiligten Schülergruppen im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Ergebnisse ihre Arbeiten. Foto: Andreas Steindl
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Hubert Herpers von der Bürgerstiftung und RWTH-Professoring Doris Klee (3. Und 4. v.l.) mit Christina Roeckerath, Martin Frank, Finja Backhaus, Alina Stefanowski und Alina Berens (v.l.) lobten das enorme Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Eine Jugendherberge in der belgischen Gemeinde Voeren stellte eine Woche lang das Zuhause für 43 Schüler aus 14 überregionalen Gymnasien dar. Im Rahmen der „CAMMP week powered by Bürgerstiftung“ entwickelten sie dort beispielsweise „Reinigungsstrategien in Solarturmkraftwerken“ oder arbeiteten an der „Optimierung von Offshore-Windparks“.

Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden jetzt in der Couvenhalle vorgestellt.

CAMMP steht für „Computational and Mathematical Modeling Program“ und ist ein seit sechs Jahren durchgeführtes Programm der RWTH. Entwickelt wurde das Programm durch Prof. Dr. Martin Frank und Dr. Nicole Faber von der RWTH. Schüler mit besonderen mathematischen Fähigkeiten werden hierbei ausgewählt und beschäftigen sich eine Woche lang mit realen Problemstellungen von Firmen und Hochschulinstituten.

Zur Vorstellung der innovativen und arbeitsintensiven Lösungsansätze der Schüler versammelten sich in der Couvenhalle nicht nur Eltern und Verwandte. Vor allem die Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs der RWTH, Prof. Dr. Doris Klee, so wie der Stiftungsvorstand der Bürgerstiftung und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen, Hubert Herpers, machten die Wichtigkeit der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als Gäste deutlich. „Ihr habt in den letzten Tagen Nächte durchgearbeitet und ein Gefühl dafür bekommen, wie sich ein Studium anfühlen könnte. Auf die vorgestellten Ergebnisse könnt ihr sehr stolz sein“, richtete sich Klee mit großem Lob an die versammelten Schüler. Die Prorektorin bekundete außerdem ihr Interesse daran, einige mathematische Talente irgendwann als Studenten an der RWTH wiederzusehen.

Auch Herpers zeigte sich von dem Programm „CAMMP week“ begeistert und stellte die Notwendigkeit von engagierten und qualifizierten jungen Menschen für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschafts- und Wissenschaftsregion Aachen heraus. Für ihn zeichnete sich die Unterstützung des Programms durch die Bürgerstiftung vor allem als Investition in den wissenschaftlichen Nachwuchs aus. Den Schülern stellte er in Aussicht: „Wer wirklich etwas erreichen will und den eingeschlagenen Weg weiter verfolgt, der wird auch Erfolg haben.“

Die Intensität der Arbeiten war den Schülern am Präsentationstag noch merklich anzusehen. Bis früh morgens hatten sie getüftelt, waren dann in den Bus nach Aachen gestiegen und mussten ohne Zwischenstopp zu Hause direkt in die Couvenhalle.

Zur Belohnung wartete dort dann wenigstens ein Buffet aus Feta-Ecken, belegten Brötchen und Wraps. Dieses wurde jedoch, wie es sich für junge Wissenschaftler gehört, natürlich erst nach den ersten Präsentationen in Angriff genommen.

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