Ein neues gastronomisches Zuhause im feinsten Ambiente

Von: Christiane Chmel
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Neues Konzept an traditionsreicher Stätte: Das kurdisch-türkische Restaurant „bona‘me“ an ehemaliger Roncalli-Stätte will eine gastronomische Alternative bieten. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Ein Hauch von Orient weht ab sofort durch die großzügigen Räume an der Theaterstraße 17. Das Restaurant „bona‘me“ ist ab sofort im Erdgeschoss des ehemaligen Roncalli-Cafés zuhause, und das gleich im doppelten Sinne: Bona‘me kommt aus dem Kurdischen und heißt „Unser Haus“.

Dieser Name wurde von der Familie Dogan, die neben dem „bona‘me“ in Aachen bereits zwei Gastronomiebetriebe gleichen Namens in Köln betreibt, nicht nur wegen des Klanges gewählt. „Wir wollen unseren Gästen die Herzlichkeit, das Wohlwollen und die Aufmerksamkeit der Kulturen des Orients vermitteln“, erklärte Geschäftsführer Mahir Özmen.

Das gastronomische Konzept des Restaurants umfasst türkisch-kurdische Speisen, die in der Showküche vor den Augen der Gäste frisch zubereitet werden. Auf der Getränkekarte finden die Besucher auch türkische Limonade. Bezahlt wird am Ende des Besuches mithilfe einer Chipkarte.

Insgesamt stehen auf den zwei Ebenen mit einer Fläche von rund 1100 Quadratmetern 350 Sitzplätze zur Verfügung. Neben der klassischen Restaurantbestuhlung gibt es auf beiden Etagen auch Lounge-Bereiche. Die Außenterrasse im Hinterhof bietet mit 250 Quadratmetern den Gästen die Möglichkeit, die Speisen unter freiem Himmel zu genießen.

Das gestalterische Konzept des „bona’me“ verbindet moderne und traditionelle Elementen. In kleinen Nischen stehende Gläser mit Gewürzen und Weinflaschen schmücken die meterhohen Wände. Gemälde mit Motiven aus der Türkei und Kurdistan sowie warme Farben erinnern an den Orient, sind jedoch im Design zurückhaltend und geben dem Raum eine klare und moderne Linie.

Nicht ganz zufällig hat sich die Familie Dogan das ehemalige Roncalli-Café ausgesucht. Der Aachener Unternehmer Jürgen Schmitter, der das Haus aus dem Besitz eines amerikanischen Immobilienfonds herauskaufte, schlug den Gastronomen das denkmalgeschützte Objekt vor, welches 1888 von der Deutschen Reichsbank errichtet wurde. Seitdem haben Gastronomen an der Theaterstraße 17 nicht nur gute Zeiten erlebt. 1998 als Roncalli-Café eröffnet, musste der Betrieb schon drei Jahre später wieder eingestellt werden.

Die Versuche mit dem „Stairs“ ein neues Konzept in dem Objekt zu realisieren, scheiterten zuletzt vor 1,5 Jahren. Davon lassen sich aber weder die Betreiber noch die Immobilienbesitzer abschrecken. „Wir freuen uns auf Aachen“, betonte Ceyhun Dogan. „Und wir freuen uns auf die Aachener denen wir unser Zuhause nun zeigen können.“

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