Ein hochverdienter Sieger beim Spiel der Enttäuschten

Von: Robert Flader
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Rasantes Spiel: Yurdumspor gegen Richtrich, da ist Spannung grantiert. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Die diesjährige Fußballstadtmeisterschaft hatte sich Rhenania Richterich gewiss anders vorgestellt. Nicht nur, dass der für die Zwischenrunde gesetzte Landesliga-Aufsteiger das anvisierte Halbfinale verpasste und dem FV Haaren den Vortritt lassen musste, auch im Spiel um Platz 7 gegen den SC Yurdumspor war für die Schwarz-Weißen nichts zu holen.

Im Gegenteil: Mit 1:4 (0:3) ging Rhenania regelrecht unter, einzig Torwart Frank Kamps verhinderte in der zweiten Halbzeit ein Debakel.

Der Bezirksligist war den Richterichern, die auf fünf Stammspieler verzichten mussten, in allen Belangen überlegen und spielte, als ginge es für sie noch um den Einzug ins Finale.

Nach einer schleppenden Anfangsphase, in der beide Mannschaften zwingende Aktionen vermissen ließen, markierte Ceyhan Arslan in der 21. Minute das 1:0 für Yurdumspor.

Doch danach verflachte das Spiel zusehends. Erst nach rund 35 Minuten nahm die Partie wieder Fahrt auf, was vornehmlich an den Spielern in hellblau-weiß lag: Yurdumspor attakierte die Richtericher schon in deren eigener Hälfte und provozierte immer wieder Ballverluste.

Einer davon führte zum 2:0 durch Michael Uchebo in der 37. Minute. Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken spielte sich Yurdumspor in einen regelrechten Rausch: Weitere hochkarätige Chancen folgten im Minutentakt.

Eine dieser Chancen nutzte Serdar Sarigül nach einem direkten Freistoss aus gut 20 Metern Entfernung. Bis zum Halbzeitpfiff folgten noch weitere gute Möglichkeiten.

Auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht: Zweimal hintereinander vergab Yurdumspor aus aussichtsreicher Position. Mit dem ersten gefährlichen Vorstoß der zweiten Halbzeit machte Marcel Boymanns in der 57. Minute für Rhenania das Tor zum 1:3.

Doch davon zeigte sich Yurdumspor wenig geschockt, Chance um Chance ergab sich für den Bezriksligisten, Rhenania-Torwart Frank Kamps hatte im wahrsten Sinn alle Hände (und Füße) voll zu tun, seine mannschaft vor einem höheren Rückstand zu bewahren. Doch in der 70. Minute war Kamps gegen den Schuss von Ramazan Esen machtlos..

Das 4:1 sollte die Entscheidung sein, auch wenn Yurdumspor noch weitere sogenannte hundertprozentige Chancen hatte, die allesamt ungenutzt blieben - vor allem mit einem Foulelfmeter, mit dem Samet Sojsal in der 78. Minute an Frank Kamps scheiterte.

Doch das machte nichts mehr, Rhenania kombinierte zwar bis zum gegnerischen Sechzehnmeter-Raum gefällig, wurde aber vor dem Tor nicht gefährlich genug, um Yurdumspor ernsthaft in Gefahr zu bringen.
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