Ein Förderpreis für die junge Kunst

Von: Luisa Thomé
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Die besten jungen Künstler der Region werden gesucht: (von links) Dr. Christian Becker (Stawag), Dr. Werner Dohmen (Vorsitzender NAK) und Ben Kaufmann (Direktor NAK) präsentieren die Ausschreibung für den diesjährigen „Förderpreis junge Kunst“. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Der Neue Aachener Kunstverein (NAK) lädt zum zweiten Mal zusammen mit der Stawag junge bildende Künstler aus der Region ein, sich mit ihren Werken für den „Förderpreis für junge Kunst“ zu bewerben. Zu gewinnen gibt es, neben einem Preisgeld von 3000 Euro, eine Ausstellung beim NAK und den Druck einer Publikation in Form eines Katalogs.

Junge regionale Künstler fördern – das steht für den NAK im Mittelpunkt. Der NAK sieht in der Euregio mehr als ein politisch-geografisches Konzept: „Bei uns steht die Begegnung innerhalb der Euregio im Vordergrund. Kennenlernen und Diskutieren soll durch die Preisausschreibung möglich gemacht werden“, erklärt Dr. Werner Dohmen, Vorstandsvorsitzender des NAK. Um diese Diskussion noch intensiver führen zu können, sucht eine neue Jury nicht nur einen Gewinner. Geplant ist statt einer Soloausstellung eine Präsentation der besten fünf Bewerber. Ben Kaufmann, Direktor des NAK, erzählt zudem von der Idee, alle Bewerber in einem Video zu zeigen.

Ebenfalls neu: ein Rahmen- und Vermittlungsprogramm für Schüler, Studenten und Interessierte im NAK. Hierbei werden auch die eingereichten Bewerbungen in Form einer Dokumentation einsehbar sein. In Kooperation mit der Bleiberger Fabrik werden jetzt schon Jugendworkshops angeboten.

Auch für die Stawag, die den Preis initiiert hat, steht der Jugendaspekt im Vordergrund: „Mit dem Kunstpreis möchten wir jungen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geben, neue und ungewöhnliche Wege in der Kunst zu gehen“, sagt Dr. Christian Becker, Vorstand der Stawag.

Die Jury stammt, anders als 2013, ausschließlich aus der Euregio, um ein höheres Interesse und eine engere Bindung zum Projekt zu erreichen. Auch die Bewerber müssen in der Euregio verankert sein. Alle bildenden Künstlerinnen und Künstler, die in der Euregio leben und arbeiten, dort geboren sind oder ausgebildet wurden, dürfen mitmachen. Der lokale Bezug ist den Veranstaltern wichtig: „Einmal den Dom besichtigt zu haben, reicht da nicht“, erklärt Becker lachend. Außerdem sollen die Teilnehmer unter 40 Jahre alt sein und Ausstellungstätigkeit vorweisen können. Bis zum 15. Juni können sich Interessierte per Einreichung von Teilnahmeformular, Lebenslauf und einer Dokumentation ihrer künstlerischen Arbeiten per Post bewerben. Ob Malerei, Skulptur, Fotografie – Thema und Medium sind frei.

Wer das Rennen um Preisgeld, Ausstellung und Katalog dann macht, entscheidet die internationale Jury Anfang Juli. Die Ausstellung findet im November statt.

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