Ein beeindruckender Abschlag für den guten Zweck

Von: Svenja Pesch
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Golferinnen und Golfer spielen für den guten Zweck. Bei der 11. Luisenhospital Aachen Golf Trophy kam die stolze Summe von 40.000 Euro zustande. Unterstützt wird damit die Mukoviszidose-Ambulanz und die Christiane-Herzog-Stiftung. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Es ist weitaus mehr als eine Tradition. Und es ist auch weitaus mehr als ein geselliges und lustiges Beisammensein für den guten Zweck. Die 11. Luisenhospital Aachen Golf Trophy zugunsten der Aachener Mukoviszidose-Ambulanz ist mittlerweile für die vielen Teilnehmer ein rot markiertes Datum im Kalender.

Eines der größten Benefizgolfturniere innerhalb Deutschlands vereint Jahr für Jahr engagierte (Hobby)-Golfer, die teilweise schon zu früher Morgenstunde auf dem Golfplatz stehen und zum ersten Abschlag bereit sind.

„120 Teilnehmer sind dieses Jahr am Start und wir werden sogar erstmalig vom Eagles Charity Golf Club unterstützt, wodurch wir zu den insgesamt sechs europaweit geförderten Turnieren gehören“, so Petra Pauli, Pressesprecherin des Luisenhospitals. Die zusätzliche Förderung sorgt vor allem für noch mehr Aufmerksamkeit und somit für mehr Spenden, wie Dr. Andre Freese erzählt: „Die Erlöse aus dem Sportevent und der am gleichen Abend stattfindenden Gala kommen zu einem großen Teil der Mukoviszidose-Ambulanz des Luisenhospitals zugute sowie der Christine-Herzog-Stiftung für Mukoviszidose.“

Die angeborene Stoffwechselerkrankung ist chronisch und fortschreitend und erzeugt durch einen gestörten Salz- und Wasserhaushalt einen zähflüssigen Schleim, der zu einer erheblichen Beeinträchtigung wichtiger Organe führt. Insbesondere Lunge und Bauchspeicheldrüse sind davon betroffen. Während noch vor 15 Jahren Mukoviszidose als reine Kinderkrankheit galt, sind heute nahezu 50 Prozent der Betroffenen erwachsen. Kinder, die heute mit dem genetischen Defekt geboren werden, haben eine Lebenserwartung von über 40 Jahren.

Das Zentrum im Luisenhospital ist das einzige in der gesamten Städteregion und betreut 100 Patienten, die im Schnitt jeden zweiten Tag kommen müssen. „Da die Krankheit nach wie vor unheilbar ist und es kein Medikament dagegen gibt, unterstützen wir mit dem Geld unter anderem auch die Forschung. Denn das Krankheitsbild ist eine echte Herausforderung für die Mediziner“, ergänzt Dr. Freese.

Für die Teilnehmer des Turniers, welches unter der Schirmherrschaft von Aachens Europaparlamentarierin Sabine Verheyen stand, ging es beim Abschlag deshalb gar nicht so sehr um den Sieg, vielmehr stand die gute Sache im Vordergrund. Und so kommt durch die sportlichen Betätigungen, die Gala-Veranstaltung sowie eine große Tombola die Rekordsumme von stolzen 40.000 Euro zusammen.

Freese freute sich sehr über die Summe und auf das kommende Jahr, wo die Golf Trophy dann in die zwölfte Runde geht. Gewinner bei den Damen wurde Fiona Kasperk, Thomas Mathes siegte bei den Männern.

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