Eilendorfer Volksbühne feiert 125-jähriges Jubiläum

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Die Proben laufen längst auf Hochtouren: Das Ensemble der Volksbühne Erholungsgesellschaft Eilendorf freut sich auf die bevorstehenden Aufführungen – und viele Lacher. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Die neue Spielzeit der Volksbühne Erholungsgesellschaft Eilendorf soll die Krönung ihres Jubiläumsjahres werden. 1889 gegründet, feierte die Spielschar ihr 125-jähriges Bestehen bereits mit mehreren Festivitäten.

Am Sonntag, 5. Oktober, folgt nun die Premiere ihrer Jubiläumsinszenierung mit dem löstelich Stöck en dreij Opzöch: „Beij Lehmann ejje Jeckes“. Wie der Titel ahnen lässt, ist es ein Schwank voller Turbulenzen. „Jeder der elf Mitspieler hat eine Hauptrolle, damit wird es das Schwerste, was wir je gemacht haben“, berichtet Heinz Wirtz, der wie gewohnt Regie führt. Er bedauert nur, dass dem Ensemble junge Leute fehlen, die auch das Öcher Platt beherrschen.

„Die Proben laufen bereits seit April, und dann führen wir unser traditionelles Wochenendseminar durch, um der Inszenierung den letzten Schliff zu geben“, erklärt Pressewart Paul Schumacher. Langeweile jedenfalls kommt bei diesem Schwank weder bei den Darstellern noch beim Publikum auf. Alle Szenen sind voller Bewegung, und es knistert auf der Bühne nur so vor Pikanterie.

Worum geht‘s? Lambert Lauscher ist zwar ein reicher, aber gelangweilter Privatier – er möchte mal endlich wieder etwas Spektakuläres erleben. Mit seinem Vetter Willi Lauscher fährt er in die Stadt und entschließt sich, dort anstelle eines Hotels eine Anstalt für Geistesgestörte als Unterkunft zu wählen. Da sein Vetter Willi in Lisa Lehmann, Nichte der Pensionswirtin Lotte Lehmann, verliebt ist, schwindelt er seinem reichen Vetter vor, es handele sich hier um eine private Heilanstalt. Im Stillen erhofft er sich, dass dieser dann der angeschlagenen Pension Geld zukommen lassen wird.

Mit welchen verrückten Einfällen der Pensionsgäste Lambert Lauscher konfrontiert wird, darf das Publikum genüsslich beobachten. Da tauchen zum Beispiel ein ehemaliger Major von Hastenüüß, die neugierige Schriftstellerin Rosamunde Pelzer und auch noch der Möchtegernschauspieler Ludwig Nelles auf...

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