Aachen - Ehrenamtler sind im Alltag unersetzlich

Ehrenamtler sind im Alltag unersetzlich

Von: Sarah Schach
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Aachen. Im Vinzenz-Heim tragen Ehrenamtliche einen wichtigen Teil zum Leben der Bewohner bei. Sie investieren ihre private Zeit und ihre persönlichen Fähigkeiten und helfen den Heimbewohnern, die an körperlichen, geistigen oder mehrfachen Behinderungen leiden.

Im Vinzenz-Heim finden Menschen unterschiedlicher Altersgruppen mit unterschiedlichen Behinderungen Hilfe und ein Zuhause. Das Angebot reicht von der Betreuung, Begleitung und Förderung, über Persönlichkeitsbildung bis hin zur Pflege und Therapie. Zum Heim gehört auch das Vinzenz-von-Paul-Berufskolleg, in dem Schüler mit Körperbehinderung in kleinen Klassen im Bereich Wirtschaft und Verwaltung unterrichtet werden. Sowohl die Bewohner des Heims als auch die Schüler des Berufskollegs genießen die Hilfe und Zuwendung von Ehrenamtlichen.

Um noch mehr hilfsbereite Menschen für das Ehrenamt zu begeistern und Interessierten die Tätigkeit vorzustellen, findet am 7. Mai von 17.30 bis 20 Uhr in der Mehrzweckhalle des Vinzenz-Heims an Kalverbenden 91 eine Informationsveranstaltung statt. Das Thema an diesem Tag lautet: „Ehrenamt ist (k)eine Kunst“. In einer Ausstellung zeigen die Bewohner und Schüler selbst gemalte Bilder, die ihre Wünsche und Erwartungen zum Thema Ehrenamt ausdrücken. Vor Ort sind neben den Schülern und Bewohnern auch aktive Ehrenamtliche, die von ihren Erfahrungen berichten und über das Thema informieren.

Hedwig Höfert, Verantwortliche für die Koordination des Ehrenamts, sagt: „Interessierte mit Vorbehalten und Unsicherheiten sind besonders willkommen“. Denn an diesem Tag besteht die Möglichkeit der unverbindlichen Annäherung. Man kann sich zum Beispiel die Wohngruppen anschauen, einen Rollstuhl ausprobieren und sich mit den Schülern, Bewohnern und Ehrenamtlichen austauschen.

Im Vinzenz-Heim wird jeder Freiwillige von Beginn an professionell begleitet und unterstützt. Außerdem werden den ehrenamtlich Tätigen gezielte Fortbildungen angeboten. „Alle Beteiligten sollen sich wohlfühlen“, so Höfert. Es wird in regelmäßigen Abständen besprochen und ausgewertet, ob die jeweilige Aufgabe für den Ehrenamtlichen das Richtige ist, oder ob es etwas zu verbessern gibt.

Die Einrichtung und nicht zuletzt die Bewohner und Schüler schätzen die Arbeit der Ehrenamtlichen sehr. Den Schülern und Heimbewohnern werden auf diese Art Möglichkeiten eröffnet, die alleine durch die Kapazitäten des Heimes nicht umsetzbar wären. Was die Ehrenamtlichen tatsächlich tun ist wichtig: Sie unterstützen hauptsächlich bei der Umsetzung von Freizeitaktivitäten und helfen mit Nachhilfeunterricht.

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